<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621</id><updated>2012-01-24T20:51:20.364+01:00</updated><category term='neuer Blog'/><category term='Blog start'/><category term='Bildungsstreik'/><category term='Theologie'/><category term='Kosmologie'/><category term='FAZ'/><category term='Chemie'/><category term='Philosophie'/><category term='Hochschulen'/><category term='Weltwissen'/><category term='Geist'/><title type='text'>g.doeben-henisch-blog</title><subtitle type='html'>Momentan rein experimentell.  Gedacht als lockere Kommentierung meiner Aktivitäten. Parallel zu meinem Philosophie- und Wissenschafts-Blog unter 'cognitiveagent.org'.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>37</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-1779096690510647171</id><published>2012-01-24T20:51:00.000+01:00</published><updated>2012-01-24T20:51:20.371+01:00</updated><title type='text'>Cartesianische Meditationen, Philosophie der Zukunft</title><content type='html'>Nach einem Blitzdurchgang durch die 'meditationes de prima philosophia' von Descartes, den 'Cartesianischen Meditationen' von Husserl sowie Husserls Überlegungen zum Begriff des 'Ausdrucks'  in seinen logischen Untersuchungen (LU II, Teil 1) (&lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/12/03/cartesianische-meditationen-iii/"&gt;http://cognitiveagent.org/2011/12/03/cartesianische-meditationen-iii/&lt;/a&gt;), konnte ich dann in dem Vortrag für Bremerhaven mit dem Titel &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2012/01/16/offentlicher-vortrag-bremerhaven-19jan2012/"&gt;'Eine Philosophie für die Zukunft?'&lt;/a&gt; versuchen, das Konzept eines phänomenologischen Denkens mit dem Konzept des empirischen Denkens in Beziehung setzen. Es ergab sich, dass man einen Prozess konstruieren kann ausgehend vom Alltag zum phänomenologischen Denken zurück zur empirischen Wissenschaft von dort wieder zurück zur Philosophie, usw. Dies war natürlich sehr komprimiert. Der Vortrag fand aber in der Diskussion eine sehr spannende und positive Resonanz. Dies muss jetzt weiter ausgearbeitet werden, insbesondere muss die formale Theorie entsprechend ausgestaltet und die zugehörigen Softwareexperimente müssen durchgeführt werden. Das ganze läuft hinaus auf eine 'Computergestützte Philosophierende Wissenschaft' oder --je nach Standpunkt-- auf eine 'Computergestützte Wissenschaftliche Philosophie' (CWP); letztere Version entspricht meinem Vorgehen wahrscheinlich zur Zeit am besten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-1779096690510647171?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/1779096690510647171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2012/01/cartesianische-meditationen-philosophie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1779096690510647171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1779096690510647171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2012/01/cartesianische-meditationen-philosophie.html' title='Cartesianische Meditationen, Philosophie der Zukunft'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-1042634681685060663</id><published>2011-12-18T14:29:00.000+01:00</published><updated>2011-12-18T14:29:40.273+01:00</updated><title type='text'>Cartesianische Meditationen III, Teil 1-5</title><content type='html'>Im Zusammenhang meiner Untersuchungen zum Neuen Weltbild bin ich bei der Konstruktion eines künstlichen lernenden Agenten mit Bewusstsein mit der mathematichen Lerntheorie soweit vorangeschritten, dass an dieser Stelle nochmals eine genauere Analyse der philosophischen Positionen zum Bewusstsein nötig wurde. Aus der grossen Anzahl von Artikeln und Büchern zum Thema erweisen sich letztlich die 'klassischen' philosophischen Texte immer noch als am ergiebigsten. Innerhalb dieser Autoren wiederum habe ich Descartes, Kant, Schelling/ Hegel, Husserl als primäre Referenzen ausgewählt. Um diese Autoren 'herum' gibt es natürlich viele weitere Autoren, die ich aber zunächst nur als 'Kontextwissen' berücksichtige. Für die Relektüre von Husserls Cartesianischen Meditationen --bei mir CM 2 genannt--, der wiederum bei Descarte's Meditationes de Prima Philosophia ansetzt --bei mir CM1 genannt-- liegen aktuell 5 Teile vor. Der erste Teil findet sich &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/12/03/cartesianische-meditationen-iii/"&gt;hier&lt;/a&gt;. Am Schluss von jedem Teil gibt es einen Link auf die Fortsetzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir leben in einer Zeit, in der die noch immer anhaltende Trennung zwischen klassischer Philosophie und moderner Wissenschaft möglicherweise ihr Ende findet. Nicht als unterschiedslose 'Vereinigung' von beidem sondern durch eine reflektierte Integration beider Sehweisen in ein erweitertes Wissenschaftskonzept, wo jede Sehweise auf ihre Weise existiert, zugleich aber ein Rahmen verfügbar ist, durch den die Ergebnisse wechselseitig genutzt werden können. Die fruchtlosen Reduktionsdiskussionen, die bis heute nicht versiegt sind, sollten dann endgültig der Vergangenheit angehören.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-1042634681685060663?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/1042634681685060663/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/12/cartesianische-meditationen-iii-teil-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1042634681685060663'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1042634681685060663'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/12/cartesianische-meditationen-iii-teil-1.html' title='Cartesianische Meditationen III, Teil 1-5'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-8181184861370475705</id><published>2011-11-20T12:46:00.000+01:00</published><updated>2011-11-20T12:46:32.108+01:00</updated><title type='text'>Emergenz des Geistes, Freiheit zu sterben, und mehr.</title><content type='html'>In meinem Philosophie-Blog &lt;a href="http://cognitiveagent.org"&gt;cognitiveagent.org&lt;/a&gt; habe ich wieder ein paar Posts gesetzt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer öffentlichen Veranstaltung am &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/09/26/philosophie-jetzt-veranstaltung-am-2okt2011/"&gt;2.Okt.2011&lt;/a&gt; hatte ich versucht, aufzuzeigen, dass der klassische Dualismus im Lichte des heutigen Wissens vollständig obsolet ist. Eine Konsequenz davon ist, dass wir die Geschichte des Universums, insbesondere den Abschnitt der Evolution, damit als  eine 'Emergenz des Geistes' beschreiben könnten (und müssen?). Eine Vorbereitende Überlegung dazu war die Betrachtung der wachsenden Komplexitätsstufen am Beispiel von &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/10/11/gen-mem-sem/"&gt;Genen, Memem, Semen&lt;/a&gt;.  Daraus folgt dann ziemlich direkt die Rede von der &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/10/15/emergenz-des-geistes/"&gt;Emergenz des Geistes&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eine Kehrseite davon ist die &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/10/17/nimmt-die-verantwortung-der-menschen-zu/"&gt;Zunahme der Verantwortung für die Menschen&lt;/a&gt;. Nebenbei zeigt sich, dass die &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/10/31/wieviel-sind-100-1/"&gt;Freiheit zu Sterben&lt;/a&gt; als ein Kriterium für die 'Autonomie' eines biologischen Systems dienen könnte. Eine Analyse von Husserl (sowie Descartes, Kant, u.a.) im Lichte der modernen maschinellen Lerntheorien zeigt, dass es möglich erscheint, eine methodische &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/11/14/vereinigung-von-philosophie-und-wissenschaft/"&gt;VEREINIGUNG VON PHILOSOPHIE UND WISSENSCHAFT&lt;/a&gt; herbei zu führen. Wegen der anwachsenden Zahl an Beiträgen und der daraus resultierenden wachsenden Unübersichtlichkeit habe ich ein &lt;a href="http://wiki.cognitiveagent.org/"&gt;zusätzliches Wiki&lt;/a&gt; für den Philosophie-Blog eingerichtet. Schliesslich habe ich am Beispiel der Normengebung (zur Sexualität) nochmals darüber nachgedacht, dass wir eigentlich zu &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/11/20/keine-absolute-moral/"&gt;keinen absoluten Normen fähig&lt;/a&gt; sind (was keine vollständige Relativierung bedeutet, sondern eher das Gegenteil!).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-8181184861370475705?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/8181184861370475705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/11/emergenz-des-geistes-freiheit-zu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/8181184861370475705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/8181184861370475705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/11/emergenz-des-geistes-freiheit-zu.html' title='Emergenz des Geistes, Freiheit zu sterben, und mehr.'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-4665380482856817188</id><published>2011-10-17T07:37:00.000+02:00</published><updated>2011-10-17T07:37:51.938+02:00</updated><title type='text'>Emergenz des Geistes?</title><content type='html'>In Fortsetzung meiner öffentlichen Veranstaltung  &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/09/26/philosophie-jetzt-veranstaltung-am-2okt2011/"&gt;'Philosophie Jetzt' (vom 2.Okt.2011)&lt;/a&gt;, in der ich erstmalig einen Gesamtzusammenhang vom Urknall über die verschiedenen Evolutionsebenen bis hin zur Gegenwart skizzieren konnte, und in Weiterführung der Überlegungen zu den Organisationsebenen &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/10/11/gen-mem-sem/"&gt;'Gen - Mem - Sem'&lt;/a&gt;, lässt sich die Gesamtzeit seit dem Urknall als eine immer weitergehende 'Schichtung' von Komplexitätsebenen betrachten, die jede ihre eigene evolutionäre Logik besitzt. Dabei deutet sich an -- bei aller Grobheit einer ersten Analyse --, dass sich der &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/10/15/emergenz-des-geistes/"&gt;Prozess der Evolution beständig beschleunigt&lt;/a&gt;. D.h. nicht nur die Fluchtgeschwindigkeit des gesamten Universums nimmt weiterhin zu (die letzten Nobelpreise in Physik haben dies belegt), sondern die Evolution des Geistes im Universum wird auch immer schneller. Dies klingt beunruhigend. Wenn man aber bedenkt, dass die gesamte Evolution einschließlich des Ausfaltungsprozesses von Energie in Materie in Gestalt des uns bekannten Universums ohne unser Zutun abläuft, dann ist damit zwar nicht ausgeschlossen, dass wir Menschen durch unsere zunehmenden Handlungsmöglichkeiten diesen Prozess in einem Teilbereich (Erde) empfindlich stören, aber die gesamte Wucht des Phänomens erscheint so unvorstellbar groß, dass man versucht ist, sich ruhig zurück zu lehnen und zu sagen: das wird schon irgendwie. Allerdings verstärken sich die Indizien, dass durch die zunehmende Komplexität nicht nur die Handlungsmöglichkeiten des homo sapiens zunehmen, sondern auch die 'Verantwortung': es ging noch nie nur um einzelne sondern immer schon um die Population, die als einzige überleben konnte. Aber jetzt geht es nicht nur um eine Population unter vielen Millionen (oder gar Milliarden) anderen, jetzt geht es um das gesamte Leben. Niemand der jeweils lebenden Menschen hat sich dies ausgesucht, aber niemand kann sich auch der Situation entziehen. 'Mensch sein' heißt, in diesem unwirklich-wirklichen gigantischen Prozess teilzunehmen, sich darin vorzufinden und kraft der Fakten herausgefordert zu sein, zu antworten auf das, was man geworden ist -- und damit ist --, ohne es selbst gewollt zu haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-4665380482856817188?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/4665380482856817188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/10/emergenz-des-geistes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/4665380482856817188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/4665380482856817188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/10/emergenz-des-geistes.html' title='Emergenz des Geistes?'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-437893380663931056</id><published>2011-10-17T07:02:00.000+02:00</published><updated>2011-10-17T07:02:47.929+02:00</updated><title type='text'>Gen - Mem - Sem</title><content type='html'>Im Kontext des Gesamtüberblicks über die Entwicklung des Universums und darin der Entwicklung des Lebens habe ich speziell die unterschiedlichen Organisationsebenen basierend auf der Genetischen Evolution (Gene), der Memetischen Evolution (Meme) sowie der Semetischen Evolution (Seme, Zeichen, Sprache) etwas näher  beschrieben (Siehe &lt;a href="http://http://cognitiveagent.org/2011/10/11/gen-mem-sem/"&gt;hier&lt;/a&gt;). Eine ausführlicher wissenschaftliche Darstellung findet sich entweder in meinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen oder in meinem Skript begleitend zur Vorlesung 'Dynamisches Wissen 1+2'.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-437893380663931056?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/437893380663931056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/10/gen-mem-sem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/437893380663931056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/437893380663931056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/10/gen-mem-sem.html' title='Gen - Mem - Sem'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-3133450317126212662</id><published>2011-09-26T13:37:00.003+02:00</published><updated>2011-10-06T23:18:17.987+02:00</updated><title type='text'>Philosophie Jetzt: Auftakt am 2.Okt.2011</title><content type='html'>Hier eine Ankündigung in eigener Sache:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 2.Okt.2011 beginne ich mit einer ersten Veranstaltung im Rahmen des Projektes 'Philosophie Jetzt' mit dem aktuellen Titel 'Unterwegs Wohin?'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundidee ist, die Diskussion aus dem Blog auch in der Öffentlichkeit zu führen und damit  das Umdenken vieler gewohnter Alltagsbegriffe weiter zu unterstützen. Die Veranstaltung findet im&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bistro des Restautant 'Schnittlik' statt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;61137 Schöneck&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Platz der Republik 2&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16:00 - 19:00h&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedacht ist an einer lockeren Form  von Vortrag, Gespräch, aufgelockert mit eigener experimenteller Musik. Denkbar, dass in Zukunft auch andere aktiv mitwirken durch Texte und Musik. Dies ist jedenfalls ein Anfang. Philosophie ist für uns alle wichtig, nicht nur für 'Hinterstubendenker'......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gerd d-h&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;PS: Trotz grosser Widrigkeiten wurde diese Veranstaltungen zu einem großen Erfolg. Eine erste Zusammenfassung findet sich &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/09/26/philosophie-jetzt-veranstaltung-am-2okt2011/"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-3133450317126212662?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/3133450317126212662/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/09/philosophie-jetzt-auftakt-am-2okt2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/3133450317126212662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/3133450317126212662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/09/philosophie-jetzt-auftakt-am-2okt2011.html' title='Philosophie Jetzt: Auftakt am 2.Okt.2011'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-478002222117407453</id><published>2011-09-24T15:11:00.000+02:00</published><updated>2011-09-24T15:11:56.413+02:00</updated><title type='text'>Womit hat der Bundestag dies verdient?</title><content type='html'>Anlässlich der Rede des Papstes im Deutschen Bundestag am 22.Sept.2011 habe ich diese Rede im Nachhinein gelesen. Ich war ziemlich erschüttert, als ich den Text gelesen habe. Meine Gedanken dazu habe ich in meinem Blog &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/09/24/womit-hat-der-bundestag-dies-verdient/"&gt;Papstrede 22.Sept.2011&lt;/a&gt; niedergelegt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-478002222117407453?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/478002222117407453/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/09/womit-hat-der-bundestag-dies-verdient.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/478002222117407453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/478002222117407453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/09/womit-hat-der-bundestag-dies-verdient.html' title='Womit hat der Bundestag dies verdient?'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-2677076950686167909</id><published>2011-08-29T19:46:00.000+02:00</published><updated>2011-08-29T19:46:06.049+02:00</updated><title type='text'>Metamorphose der Demokratie als Herausforderung und Chance</title><content type='html'>In meinem Philosophie-Blog habe ich kurz Bezug genommen auf einen Beitrag in der FAZ vom 29.Aug.2011 auf S.7. Dort  beschreibt Prof.Dr.Hans H.Klein, Emeritus für Öffentliches Recht der Universität Göttingen (und u.a. vormals Richter am Bundesverfassungsgericht) das Problem der Realisierung von Demokratie innerhalb der europäischen Strukturen. Insbesondere hebt er ab auf das Problem der nicht hinreichenden Legitimierung von politischen Akten auf den jeweils höheren institutionellen Ebenen, vor allem im Übergang von den nationalen zu den übernationalen europäischen  Institutionen. Er vermeint auf den höheren ebenen eine Tendenz zu einer zunehmenden Ausdünnung von Legitimierungen zu erkennen bis hin zu nicht legitimierten Handlungen. Hier sieht er auch eine der Ursachen für eine zunehmende Entfremdung der Bürger von Europa bzw. der europäischen Politik. Mehr &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/08/29/metamorphose-der-demokratie-als-herausforderung-und-chance/"&gt;dort&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-2677076950686167909?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/2677076950686167909/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/08/metamorphose-der-demokratie-als.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/2677076950686167909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/2677076950686167909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/08/metamorphose-der-demokratie-als.html' title='Metamorphose der Demokratie als Herausforderung und Chance'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-5471278965921578117</id><published>2011-08-23T19:38:00.000+02:00</published><updated>2011-08-23T19:38:27.478+02:00</updated><title type='text'>Entmystifizierung des Ethikrates</title><content type='html'>Anlässlich eines Beitrages von Horst Dreier, Prof. für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht in Würzburg, in der FAZ vom 17.August 2011 greife ich die von ihm vorgelegte 'Relativierung' des Ethikrates und -- viel weiterführender -- der Relativität jeglicher ethischer Stellungnahme auf und ziehe die Linien noch etwas kräftiger aus als Horst Dreier dies in seinem Beitrag getan hat. Ich empfinde seinen Beitrag als sehr klärend und damit wohltuend (siehe: &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2011/08/23/entmystifizierung-des-ethikrates-ethik-eine-verhandlungssache/"&gt;Weiterführung Dreier&lt;/a&gt; )&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-5471278965921578117?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/5471278965921578117/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/08/entmystifizierung-des-ethikrates.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/5471278965921578117'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/5471278965921578117'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/08/entmystifizierung-des-ethikrates.html' title='Entmystifizierung des Ethikrates'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-8761316078892924841</id><published>2011-07-20T11:52:00.000+02:00</published><updated>2011-07-20T11:52:15.525+02:00</updated><title type='text'>Wahrheit im Alltag</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt; &lt;!--  @page { margin: 2cm }  P { margin-bottom: 0.21cm } --&gt; &lt;/style&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich habe in meinem &lt;a href="http://cognitiveagent.org/"&gt;Philosophie-Blog&lt;/a&gt; ein paar Gedanken niedergeschrieben zu einigen Faktoren, die das Bestimmen von &lt;i&gt;Wahrheit im Alltag&lt;/i&gt; stark beeinflussen können. Neben einer kurzen Charakterisierung, was 'Wahrheit' ist (für weitere Gedanken dazu finden sich weitere Einträge im besagten Philosophie-Blog), bin ich kurz eingegangen auf die Faktoren '&lt;i&gt;Medien&lt;/i&gt;', '&lt;i&gt;Banken&lt;/i&gt;' sowie die '&lt;i&gt;Hochschulforschung&lt;/i&gt;' .&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-8761316078892924841?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/8761316078892924841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/07/wahrheit-im-alltag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/8761316078892924841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/8761316078892924841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/07/wahrheit-im-alltag.html' title='Wahrheit im Alltag'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-2795696640695832924</id><published>2011-06-19T11:10:00.000+02:00</published><updated>2011-06-19T11:10:36.741+02:00</updated><title type='text'>Sexualität gestern, morgen, und...</title><content type='html'>In meinem Philosophie-Blog auf &lt;a href="http://cognitiveagent.org/"&gt;http://cognitiveagent.org/&lt;/a&gt; habe ich eine kurze Reflexion zur Sexualität gestern und morgen eingestellt. Interessant ist die Kombination der Betrachtungsebenen: Geschichte des Lebens (Evolution) , Ontogenese, Physiologie, Bewusstseinsperspektive und kurz sozial-kulturelles Umfeld.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-2795696640695832924?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/2795696640695832924/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/06/sexualitat-gestern-morgen-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/2795696640695832924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/2795696640695832924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/06/sexualitat-gestern-morgen-und.html' title='Sexualität gestern, morgen, und...'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-8295349616002240561</id><published>2011-06-18T12:31:00.001+02:00</published><updated>2011-06-18T12:34:20.580+02:00</updated><title type='text'>(1) fitnessfunktion, (2) Warum gerade ich?, (3) Glauben ohne Wissen?</title><content type='html'>Ich habe nach einiger Zeit mal wieder drei Einträge in meinen Blog &lt;a href="http://www.cognitiveagent.org/"&gt;www.cognitiveagent.org&lt;/a&gt;&amp;nbsp; gepostet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im ersten Beitrag (1)&amp;nbsp; geht es nochmals um die die sogenannte Fitnessfunktion, mittels der ein lernendes System seine Richtung findet. Mit einfachen Worten könnte man dies so zusammenfassen: Lernen kann ich letztlich nur, was ich in gewisser Weise schon weiss, wenn auch möglicherweise nur implizit wie z.B. in Form einer 'Richtung' in die ich gehen muss, um die Lösung zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im zweiten Beitrag (2) nehme ich die Frage von Menschen zum Ausgangspunkt, die sich fragen 'Warum gerade ich?'. Manchmal findet man die Antwort nicht, weil man die Frage falsch stellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der dritte Beitrag (3) wurde durch die Aussage einer Gesprächspartnerin hervorgerufen. Für sie ist ihr Glaube so viel genug, dass Sie meint, sich nicht um die Erkenntnisse der Wissenschaft kümmern zu müssen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-8295349616002240561?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/8295349616002240561/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/06/1-fitnessfunktion-2-warum-gerade-ich-3.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/8295349616002240561'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/8295349616002240561'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/06/1-fitnessfunktion-2-warum-gerade-ich-3.html' title='(1) fitnessfunktion, (2) Warum gerade ich?, (3) Glauben ohne Wissen?'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-1702291710850765266</id><published>2011-04-26T09:24:00.000+02:00</published><updated>2011-04-26T09:24:08.661+02:00</updated><title type='text'>ÖKOLOGISCHE KERNENERGIE</title><content type='html'>EINE AUFGEHEIZTE DEBATTE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland war die Debatte um Atomkraft, um friedliche Nutzung von Kernenergie,  schon seit Jahrzehnten immer mehr als nur eine sachliche Diskussion. Und mit Fukushima ist diese Debatte in einem Masse eskaliert, die in der öffentlichen Meinung, in den Medien, ja in der Politik, schon nach wenigen Tagen und Wochen tiefe Spuren hinterlässt. Dass Parteien wie die CDU und FDP, die noch vor kurzem den Atomausstieg verlängert haben, nun mit einem Mal in der Öffentlichkeit um den Eindruck bemüht sind, sie wollen jetzt doch aussteigen, so schnell wie möglich, ist als Ausdruck von Kehrtwende kaum noch zu überbieten.  Es ist, als ob über Nacht ein ganzes Land  nur noch eines will: weg von einer bestimmten Form von Atomtechnologie. Mahnende Stimmen scheinen ungehört zu verklingen.  Doch geht es bei der Frage des Umgangs mit Kerntechnologie nicht einfach bloß um ein Nein zu einer konkreten Form von Atomtechnik mit gefährlichem Restrisiko und ungelöster Entsorgung, nicht einmal nur um die damit eventuell steigenden Energiekosten oder befürchteten partiellen Energieengpässen. Nein, es geht vielmehr um die sehr grundsätzliche Frage, wieweit wir überhaupt ethisch ein Recht haben, in einer zentralen Frage des Überlebens der Menschheit ein generelles Denkverbot zu erteilen, dessen mögliche verheerenden Folgen  nicht wir ausbaden, sondern die zukünftigen Generationen, die darauf vertrauen, dass wir alles richtig machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;UMWERTUNG DER WERTE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bislang werden die zukünftigen Generationen in der Diskussion immer bemüht als Argument für eine schnelle Abschaltung riskanter Kraftwerke, da diese zukünftige Generationen, sollte der Ernstfall eintreten, über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende unter den Folgen leiden müssten, einschließlich der ungelösten Entsorgungsproblematik. Diesem Nein soll hier auch nicht widersprochen werden: für das biologische Leben nachweislich hochriskante Technologien gehören grundsätzlich geächtet, dürfen nicht geduldet werden. Der Denkfehler liegt aber darin, von einer bestimmten konkreten Ausformung einer Technologie, die objektive Mängel aufweist, darauf zu schließen, dass der Ansatz einer Nutzung von Kernenergie grundsätzlich unmöglich und unerwünscht sei und man nicht nur eine entsprechende Forschung zu diesem Thema einstellen möchte, sondern alles zu tun scheint, dieses Thema geradezu zu ächten; schon wer darüber spricht wird verdächtig. Hier berühren wir eine zutiefst ethische Fragestellung, die keinesfalls tagespolitischen Kalkülen und taktischen Spielchen geopfert werden darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GRÜNER ALS GRÜN?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anerkannter Wortführer in der Kritik an der bisherigen Atomtechnik ist das Bündnis90/Die Grünen. Nicht erst im Berliner Programm von 2002 versteht sich das Bündnis90/Die Grünen   von Grund auf als 'ökologische'  Partei, die das Prinzip der Kongruenz mit den natürlichen Grundlagen konsequent für alle Bereiche zu denken und handlungsmäßig umzusetzen versucht. Auffällig ist allerdings, dass die Frage der Kerntechnologie nicht -- wie viele der anderen Themen -- im Rahmen einer ökologischen Analyse grundsätzlich und nachhaltig behandelt wird, sondern sondern nur mit einer ad hoc Bezugnahme auf die konkrete zeitliche Ausprägung von einer Atomtechnologie, wie sie in den Jahren vor 2002  bekannt war. Diese Argumentationsweise  steht in einiger Spannung zu dem grundlegenden Faktum, dass  die Natur -- soweit wir heute wissen -- primär Energie ist, in unterschiedlichsten Zustandsformen, letztlich in permanenter Umformung von Energie begriffen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere gilt: Das Leben auf dieser Erde mit speziell uns Menschen als homo sapiens sapiens gibt es nur, weil das Leben seit mehr als 3 Milliarden Jahren jedes (!) erdenkliche Experiment unternommen hat, um Leben in möglichst allen Winkeln dieses Planeten zu ermöglichen. Angesichts    der allgegenwärtigen  Ungewissheit jedes Lebenszeitpunktes, nicht zu wissen, was noch alles an Herausforderungen kommen wird, ist dies die einzig mögliche Strategie. Und die z.T. dramatischen Verlusten an biologischen Arten (Schätzungen sprechen für bestimmte Phasen des Lebens auf der Erde von 60 - 90%) aufgrund von Vorgängen auf der Erde konnte dann deswegen (bisher)  verkraftet werden, weil das Leben sich aufgrund seiner offensiven Strategie zu allen Zeitpunkten immer  'in alle kombinatorisch mögliche' Richtungen ausgebreitet hatte. Dies ist das oberste Prinzip des ganzen Lebens. Wie können wir als ferne Abkömmlinge und Nutznießer dieses 'Überflußprinzips' es dann wagen, diesem fundamentalen Prinzip dadurch zu widersprechen, dass wir Denkverbot erteilen, was gedacht und geforscht werden darf und was nicht? Woher haben einzelne unserer Politiker plötzlich die 'höhere Weisheit', die es ihnen ermöglicht, soweit in die Zukunft zu schauen, dass wir darauf verzichten können, das fundamentale Prinzip von Energie überhaupt nicht erforschen zu müssen? Alles verfügbare Wissen und das fundamentale Prinzip des Lebens spricht gegen solch ein Denkverbot.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grün im vollen Sinne -- und d.h. ökologisch im vollen Sinne -- würde bedeuten, dass man die ökologische Verfehlung der missglückten Atomenergie dahingehend korrigiert, dass man sich dem 'vollen Potential der Kerntechnik' zuwendet, jenem, das das Herz, die 'Seele' der gesamten Natur (!) bildet, und man das gesamte heute -- und zukünftig!-- verfügbares Wissen einbezieht,  um dieses Potential als 'ökologische Kerntechnologie' nutzen zu lernen. 'Ökologische Kerntechnologie' meint eine Kerntechnologie  ohne jegliches Restrisiko und ohne Entsorgungsprobleme und nicht als Gegensatz zu anderen Energieformen! Möglicherweise brauchen wir mehrere Jahrzehnte, vielleicht ein paar hundert Jahre, bis wir diese Technologie unter Kontrolle haben werden, aber was sind ein paar Jahrzehnte bzw. ein paar Jahrhunderte  angesichts der mehr als 3 Milliarden Jahre, die das Leben auf dieser Erde gebraucht hat, bis es den homo sapiens sapiens so geben konnte, wie wir ihn heute erleben? Und was sind ein paar Jahrzehnte wenn wir wissen, dass die Sonne die Erde in ca. 1 Milliarde Jahre in einen ganz und gar lebensfeindlichen Ort verwandeln wird? Es geht eben nicht nur darum, in den Jahren 2011ff mit einer Mehrheit wieder gewählt zu werden, es geht auch darum für den Fortbestand des Lebens aller kommenden Generationen das 'Richtige' zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS1: Auf die vielen hier notwendigen technischen Details der unterschiedlichen Energieformen und -technologien hier einzugehen, ist nicht möglich und würde an der grundsätzlichen Argumentation auch nichts ändern.&lt;br /&gt;PS2: Der Verfasser ist selbst Mitglied von Bündnis90/DieGrünen und ein durch und durch 'überzeugter' 'Grüner' im Sinne eines umfassenden ökologischen Ansatzes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-1702291710850765266?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/1702291710850765266/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/04/okologische-kernenergie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1702291710850765266'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1702291710850765266'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/04/okologische-kernenergie.html' title='ÖKOLOGISCHE KERNENERGIE'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-2774946653121426587</id><published>2011-04-17T20:12:00.000+02:00</published><updated>2011-04-17T20:12:14.295+02:00</updated><title type='text'>Prof.Hillgruber zu rechtlichen Dimension von PID - FAZ 7.April 2011</title><content type='html'>DAS RECHT GENÜGT SICH NICHT SELBST&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu dem Artikel "Es gibt keine Gleichheit im Unrecht?' von Prof.Dr. Christian Hillgruber, FAZ 7.April 2011, Nr.82,   S.7&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im genannten Artikel beleuchtet Dr.Hillgruber die Frage nach der  Würde des Menschen aus rechtlicher Sicht, insbesondere auf der Grundlage der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Ich selbst bin kein Jurist. Ich kann mir aber kaum vorstellen, wie man den Sachverhalt noch klarer, noch zweifelsfreier vorstellen kann, wie es  Dr.Hillgruber tut. Ausgehend von dem Begriff der 'Würde' in den Artikeln 1 und 2 des Grundgesetzes erörtert er den möglichen Geltungsbereich dieser Würde und spannt einen gewaltigen Raum auf: ausgehend  von der Spezies homo sapiens sapiens bricht er den Anwendungsbereich der 'Würde'  herunter zu den einzelnen Menschen als Mitgliedern dieser Spezies, bis hin zum ungeborenen Leben, ja bis zu jener Zelle, die gerade durch Verschmelzung von Ei und Samenzelle entsteht. Ab dieser Verschmelzung existiert ein 'Programm', das nur noch 'ablaufen' muss. Und ab hier existiert nach Dr.Hillgruber der 'Träger' jener Würde, die das Grundgesetz garantiert. Und in seiner Argumentationskette wird unmissverständlich klar, dass niemand, auch nicht die Eltern oder die Mutter -- selbst wenn beide  'nur' als Ei- und Samenspender im Kontext einer in-vitro-Fertilisation mitwirken -- irgendein Recht haben, ein solches Lebensprogramm in irgendeiner Weise zu behindern (einzige Ausnahme: Bedrohung des Lebens der Mutter); beide übernehmen die volle Verantwortung. Die ganze Argumentation kumuliert in dem Satz: "Kein Mensch ist allein aufgund seiner Existenz, mag sie noch so defizitär sein, für einen anderen Menschen unzumutbar".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer Welt wie der unsrigen, in der wir täglich von massenweisen und flächendeckenden Verletzungen der Menschenwürde erfahren (z.B. polizeistaatliche Autokratien, ethnische Säuberungen, Land-Grabbing im großen Stil, religiös motivierte Unterdrückung und Misshandlungen von Frauen,  ethisch entwurzelte Manager in global operierenden Unternehmen,...) könnte man solch eine Argumentation -- und das zugehörige Rechtssystem -- wie einen 'Lichtstrahl in dunkler Nacht' erleben. Dennoch sollte man vorsichtig sein, um nicht eventuell etwas 'gut Gemeintes' in sein Gegenteil zu verkehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das 'gut Gemeinte' ist in meinen Augen das Bemühen, die 'Würde' des Menschen als ein ohne Zeifel sehr, sehr hohes Gut unser Gesellschaft möglichst umfassend zu schützen. Und im Rahmen der juristischen Argumentation sehe ich momentan nicht, wie man Dr.Hillgruber hier irgendwo widersprechen könnte. Das ist eine große Stärke seines Beitrags. Einleitend zu seinem Beitrag erwähnt er allerdings kurz, dass das 'Bild' vom Menschen eben nicht nur juristisch existiert, sondern z.B.  auch noch 'naturwissenschaftlich' und 'ethisch'. Dies wird von ihm nicht weiter thematisiert. Für das Thema 'Würde des Menschen' scheint es mir allerdings von Relevanz zu sein. Denn schließlich ist nicht das 'Recht' die primäre Quelle von Werten sondern das Recht ist das 'Ergebnis' von Meinungsbildungsprozessen, in denen Menschen aufgrund ihres Wissens, ihres Welterlebens, ihrer Werte zu einem 'Vertrag' kommen, auf den sie sich als gemeinsame Grundlage ihres gesellschaftlichen Miteinanders verpflichten wollen. Will man dem Recht eine Geltung zusprechen, die über die geltende Vereinbarung hinausgeht, dann muß man die Rechtsinhalte in allgemeine (philosophische, ethische, wissenschaftliche,...) Grundsätzen verankern, die ihre Geltung eben nicht aus dem Recht beziehen, sondern eben  aus jener 'Kraft der Vernunft', die jedem Rechtsdenken notwendigerweise 'vorgelagert' sein muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sofern eine Gesellschaft wie die Deutsche sich ein Grundgesetz  gegeben hat, gilt natürlich dieses Grundgesetz als Maßstab solange, bis die Gesellschaft aufgrund veränderter Einschätzungen daran Änderungen vornimmt. Im Falle der Diskussion um die Würde des Menschen liefert Dr.Hillgruber selbst ein Beispiel dafür, wie ein verändertes Wissen zu veränderten Interpretationen geführt hat. Eine Formulierung wie die, dass in der befruchteten Eizelle dann ein 'Programm' angelegt ist, das dann nur noch 'ablaufen' muss, ist heute, im Lichte der modernen Genforschung möglich (wenngleich natürlich weit differenzierter, als es die kurze Formulierung von Dr. Hillgruber andeuten kann). Zur Zeit der Abfassung des deutschen Grundgesetzes waren diese Erkenntnisse so aber noch nicht gegeben. Nimmt man die bahnbrechende Veröffentlichung von Crick und Watson von 1953 als Referenzpunkt und berücksichtigt man die wissenchaftliche Diskussion in den davor liegenden Jahren, dann scheint es mir schwer begründbar, dass die Autoren des Grundgesetzes bei seiner  Abfassung zu dem Punkt 'Würde des Menschen' schon  an solche Konkretisierungen denken konnten, wie wir sie heute vornehmen können. Wenn nun Dr. Hillgruber es für 'zulässig' ansieht, bei der Interpretation von Verfassungstexten aus dem Jahr 1949 Wissen zu benutzen, das erst in den Jahren -- wenn nicht Jahrzehnten -- danach verfügbar wurde, dann muß man hier die Frage stellen, an welchem Punkt er diese 'Inanspruchnahme neueren Wissens' begrenzen will? Denn die Beschränkung auf die Formulierung einer im 'Programm angelegten Entwicklung' ist einerseits mehr als das, was die Autoren des Grundgesetzes explizit mitdenken konnten,  andererseits ein winziger Bruchteil  dessen, was wir in vielen Gebieten der Wissenschaft, der Philosophie und der Ethik über die Spezies Mensch, das weit umfassendere Phänomen des Lebens, wie auch überhaupt über die Gesamtheit unserer Welt und den gesamten Kosmos dazugelernt haben. Ich finde, dieser grundlegenden methodischen Frage muss sich Dr.Hillgruber stellen. Das Recht genügt sich eben nicht selbst, sondern existiert ausschliesslich nur, weil existierende 'Vernunftwesen' der Spezies homo sapiens sapiens zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Vereinbarung getroffen haben, in welche die zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Erkenntnisse (und Interessen, Motive, Emotionen, usw.) eingeflossen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der 'Klarheit' eines definierten Rechtsgebäudes wirkt solch eine Rückbindung auf die Aktivitäten einer biologischen Spezies möglicherweise verunsichernd, da man ja kaum gewiss sein kann, was diese Spezies noch so alles tun wird (die Bilanz des Schreckens ist bekanntlich gewaltig), aber sie enthält möglicherweise eine Botschaft, die nicht sehr bequem ist: ja, der Mensch hat bewiesen -- und beweist es täglich neu --, dass er Unheil anrichten kann; zugleich gilt aber auch, dass er eine unabweisbare Mitverantwortung für das Ganze des Lebens trägt, und diese Mitverantwortung endet möglicherweise nicht bei der eigenen befruchteten Eizelle, sondern geht weit darüber hinaus. Eine Kritik an einem bestimmten 'Bild von der Würde des Menschen' muss also nicht unbedingt ein 'Verrat' an genau  dieser Würde sein, sondern speist sich aus der je größeren Verantwortung, der man sich nicht dadurch entziehen kann, dass man beständig die Gefahren beschwört, die aus einem Missbrauch entspringen können; der Missbrauch ist das, was täglich geschieht. Eine Verringerung des Missbrauchs sollte nicht durch ein stark vereinfachende Reduktion auf  eine spezielle molekulare Struktur erkauft werden, deren Gleichsetzung mit einem 'Menschen' als sehr gewagt erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich bin ich mir bewusst, dass der Versuch einer Ausweitung des Diskurses über den bislang diskutierten Gegenstandsbereich hinaus alles andere als 'zustimmungsgefährdet' ist. Aber wenn die Argumentation von Dr. Hillgruber nahezu alle konkreten Lebensumstände mit einem relativ abstrakten Prinzip quasi entmündigt, dann sollte man versuchen, sich die Bedingtheit aller Rechtspositionen vor Augen zu führen. Die hier notwendigen philosophischen Diskurse dürften allerdings nicht gerade einfach sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schöneck, 10.April 2011&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-2774946653121426587?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/2774946653121426587/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/04/profhillgruber-zu-rechtlichen-dimension.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/2774946653121426587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/2774946653121426587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/04/profhillgruber-zu-rechtlichen-dimension.html' title='Prof.Hillgruber zu rechtlichen Dimension von PID - FAZ 7.April 2011'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-4093870278478024523</id><published>2011-04-17T20:03:00.000+02:00</published><updated>2011-04-17T20:03:40.471+02:00</updated><title type='text'>Dr.Oexl, PID und Feedback - FAZ 31.Maerz 2011</title><content type='html'>INDIVIDUUM UND EVOLUTION&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu dem Leserbrief "Die Intelligenz ist nicht das Subjekt der Evolution?' von Dr.med. Konrad Oexle, FAZ 31.März 2011, Nr.76, Briefe an die Herausgeber, S.34&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem Leserbrief vom 31.März 2011 nimmt Dr.Oexle Bezug auf meinen Leserbrief vom 26.März 2011. Er findet meinen Leserbrief 'bedenklich'. In meinem Leserbrief hatte ich Bezug genommen auf einen Beitrag von  Bundesrichter a.D. Ernst-Wolfgang Böckenförde der in einem -- in meinen Augen brillanten --  Beitrag vom 14.März 2011 die Würde des einzelnen auf den gesamten Lebensweg eines menschlichen Individuums überträgt, beginnend mit der allerersten Zelle als Ausgangspunkt des ganzen Organismus. Für Böckenförde kommt die Würde jeder einzelnen Phase im Leben eines menschlichen Organismus zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ungeachtet der Brillanz des Beitrags hatte ich ein Problem mit der Argumentation. In meinem Leserbrief habe ich versucht, darauf hinzuweisen, dass man die Bedeutung des einzelnen überhaupt nicht fassen kann, wenn man nicht zugleich das komplexe Kausalgefüge des gesamten Lebensphänomens auf der Erde  in den Blick nimmt. Wir wissen heute einfach zu viel über die Bedingtheiten eines einzelnen individuellen Lebens als dass wir so tun können, als ob wir der Bedeutung und Würde des   Lebens auf dieser Erde gerecht werden, wenn wir alles ausklammern und verschweigen, was dieses Lebens überhaupt ausmacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau in einer solchen Ausweitung des Kontextes sieht Dr.Oexle aber  ethische Gefahren lauern, z.B. wenn das Recht  des Volkes das Individuum nivelliert. Ferner bestreitet er, dass  aus einem solchen  erweiterten Kontext ('Natur') eine brauchbare Moral abgeleitet werden könne. Der Evolution als solcher spricht er einen Sinn ('Idealismus') ab, und er meint eine 'Selbstüberhöhung von Intelligenz' zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Bedenken sind nachvollziehbar, da er -- mit seinen Worten -- als 'praktisch tätiger Humangenetiker' täglich konkret vor Entscheidungen im Umgang mit menschlichen Zellen steht.  Und es nimmt nicht Wunder dass ihn mehr die Fragen der konkreten Mechanismen von Befruchtung und Verschmelzung einer Zelle und all der anderen konkreten Prozesse beschäftigen als die 'planetarischen' Dimensionen eines Lebens, von dem wir nur ein Teil sind. Für das Hantieren mit Zellen ist ein Denkansatz wie der von Böckenförde, dass Leben mit der befruchteten Zelle beginnt und erst mit dem Tode endet, sehr 'praktisch'.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch kann -- und muss -- man  fragen, ob diese 'Selbsteinschränkung' des Denkens auf nur einen kleinen  Ausschnitt eines großen komplexen Prozesses allein durch Anführung pragmatischer  Gründe oder durch Beschwörung diffuser Ängste gerechtfertigt werden kann.  Die Bundesärztekammer demonstriert selbst, wohin bloßer Pragmatismus führen kann.  In der Ausgabe der FAZ vom 31.März 2011 findet sich der eindrückliche  Beitrag von Petra Gehring, der Inhalt und Konsequenzen der Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung vom 21.Januar 2011 ausleuchtet. Im Text dieser neuen Grundsätze ist der Arzt nicht mehr nur 'Heilbehandler' und 'Sterbebegleiter', sondern wird in Grenzfällen zum 'Vollstrecker', dem es geboten ist, das Behandlungsziel von 'Erhalten' auf 'Sterben lassen' abzuändern. Indirekt wird er ferner noch zum 'Suizidbegleiter'. Diese Grundsätze lassen deutliche Brüche in der Begründung erkennen und offenbaren darin letztlich eine ethische Hilflosigkeit. Das bisschen 'Menschenbild', was man noch hat, erweist sich angesichts den Herausforderungen der täglichen Praxis als vage und schwach. Für harte Argumentationen ungeeignet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man bedenkt, dass die Grundzüge des Menschenbildess, das auch in die bundesdeutsche Verfassung eingegangen ist, aus philosophischen, christlichen und politische-sozialen   Traditionen stammen, die von den heutigen Erkenntnissen  über Lebens- und Weltprozesse noch nichts wussten, dann wundert es nicht, dass die Vielfalt der neuen Herausforderungen vorwiegend als Bedrohungen und Verunsicherungen empfunden werden können: Wer sind wir als Menschen, wenn wir nicht die sind, für die wir uns jahrhunderte-(oder gar jahrtausende-)lang gehalten haben?  Wenn wir heute die Geschichten von Galilei und Co. lesen, wie die Kardinäle die Sterne zwar im Fernrohr sahen, aber mit Blick auf die Gefährdung des damaligen Glaubens als nicht diskutierbar klassifizierten, dann wundern sich die meisten, warum diese --für uns heute -- so 'klaren' Sachverhalte damals nicht akzeptiert wurden. Sind wir wirklich 'klüger'? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Dr.Oexle z.B. eine Ausweitung des Diskurshorizontes mit Bezug auf Volk-und-Boden Befürchtungen abwehrt (was ich ja selbst sogar als mögliche Gefahr benannt hatte), die  'Natur' als Quelle von  Moral eliminiert und dann noch die Evolutionstheorie bemüht als Zeugen gegen einen möglichen 'Sinn im Ganzen', dann kann ich diese Argumente -- genau wie bei Böckenförde -- letztlich nur als Versuch einer  'Immunisierung' verstehen. Die bekannten handlichen Begriffe von Mensch, Menschenwürde, Natur, konkreter ärztlicher Praxis werden einfach verteidigt, ohne zur Kenntnis zu nehmen, dass alle benutzten Begriffe schon lange nicht mehr  nur das bedeuten, für das man sie gerne nimmt. Allein der Naturbegriff hat in den letzten 2500 Jahren derartige Bedeutungswandel erlebt (ähnlich auch der Begriff der Moral), dass eine Aussage wie 'die Natur lehrt uns keine Moral' mindestens bedeutungslos ist, je nach Interpretationskontext sogar einfach falsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer pessimistischen Sicht der Erkenntnisgeschichte in Europa seit der griechischen Philosophie könnte man verleitet sein zu sagen, dass eine schrittweise 'Entzauberung' des Menschen stattgefunden hat. Nach den Umbrüchen des physikalischen, und biologischen Weltbildes haben die moderne Genetik und die Gehirnforschung das 'Wunder des Menschen' in einen molekularen Mechanismus zerlegt, der  nur mehr wenig Stoff für 'Träume' zu bieten scheint und demgegenüber versuchen sich die restlichen 'Romantiker' des Menschen hinter dem Bollwerk der 'Menschenwürde' zu verschanzen. Diese Strategie ist vermutlich wenig erfolgversprechend, wenn nicht gar kontraproduktiv. Tatsache ist, dass jede 'Zerlegung' immer auch neue 'Synthesen' ermöglicht, neue spannende Sichten auf ein Ganzes, dass  vor dieser Zerlegung  nicht sichtbar war. Dies würde aber voraussetzen, dass man angstbewehrte Vorurteile überwindet und sich interessiert diesen neuen Erkenntnisdimensionen zuwendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Eindruck ist, dass wir bislang eher den Kardinälen ähneln, die Galilei  das Fernrohr verbieten wollen, weil es die gewohnte Unordnung gefährdet....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schöneck, 2.April 2011&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-4093870278478024523?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/4093870278478024523/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/04/droexl-pid-und-feedback-faz-31maerz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/4093870278478024523'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/4093870278478024523'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/04/droexl-pid-und-feedback-faz-31maerz.html' title='Dr.Oexl, PID und Feedback - FAZ 31.Maerz 2011'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-5109248098206362367</id><published>2011-04-17T20:01:00.000+02:00</published><updated>2011-04-17T20:01:01.559+02:00</updated><title type='text'>Böckenförde und PID - FAZ 14.Maerz 2011</title><content type='html'>MENSCHENWÜRDE ALS HERAUSFORDERUNG&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu dem Artikel "Warum nicht PID?' von Ernst-Wolfgang Böckenförder, FAZ 14.März 2011, Nr.61, Feuilleton, S.27&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich selbst kein 'Ethikspezialist' bin habe ich den Beitrag des Bundesrichters a.D. Böckenförde mit Interesse gelesen. Der Beitrag ist sehr klar geschrieben, geradezu brilliant. Im ersten Moment erscheint  seine Argumentation gegen die Präimplantationsdiagnostik (PID)  unwidersprechlich. Die Menschenwürde, auf die er sich im Kern für seine Argumentation beruft, erscheint als die zentralste Position,  die uns zur Verfügung steht, um unsere Existenz als Menschen im gesellschaftlichen Dasein in grundlegenden Belangen zu rechtfertigen. Und diese Menschenwürde heftet sich an die befruchtete Zelle, aus der heraus sich der Mensch schrittweise entwickelt. Dieser Prozeß ist nach Böckenförde als eine Einheit zu sehen, die nicht willkürlich in 'lebenswerte' und 'nicht lebenswerte' Phasen aufgeteilt werden kann. Wohl aber -- und das ist auffällig -- räumt er ein, dass es zwischen dem Lebensrecht einer Mutter und dem Lebensrecht eines heranwachsenden Kindes (noch im Mutterleib) einen Konflikt geben kann, der im Grenzfall zuungunsten des Kindes im Mutterleib ausfallen kann, d.h. das Kind im Mutterleib darf getötet werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle wären viele Fragen zu stellen -- und die bisherige Diskussion zu diesen Themen ist ja auch mehr als umfangreich -- ich möchte aber nur auf einen Punkt abheben: Menschenwürde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten ca. 150 Jahren haben wir in den Naturwissenschaften eine Menge dazugelernt, was das 'Wesen' des biologischen Lebens auf unserer Erde betrifft. So haben wir gelernt, dass die Betrachtung des einzelnen Individuums ohne Einbeziehung der Leben ermöglichenden Population praktisch sinnlos ist. Aber selbst die Population der Menschen für sich genommen ist auch weder verstehbar noch lebensfähig ohne die Vielfalt aller Arten, die zusammengenommen ein komplexes System ergeben, in dem die einzelnen Arten quasi 'voneinander' leben. Ohne die Vielfal der verschiedenen Bakterien, Mikroorganismen, Pflanzen und Tiere, die kontinuierlich unsere Lebensbasis herstellen, würden wir als Menschen sofort von der Bildfläche verschwinden. Dazu kommt, dass sich die genetischen Grundlagen des Lebens im Laufe von mehr als 3 Milliarden Jahren kontinuierlich verändert haben. Irgendeine der vielen genetischen Strukturen aus dieser Geschichte heraus zugreifen und als 'die' genetische Struktur zu erklären, 'die' das 'Leben schlechthin' repräsentiere, wäre vor diesem Hintergrund unsinnig, geradezu absurd. Wir heutigen Menschen sind genuiner Teil dieser Prozesse, sind daraus hervorgegangen. Zu unterschiedlichen Zeiten waren unsere genetischen Strukturen anders als heute. Und -- und das ist ein entscheidender Punkt! -- dieser Prozeß der 'Lebenswerdung' auf dieser Erde ist ja keinesfalls zu Ende. Unsere Gegenwart heute ist genauso ein 'Durchgangspunkt' wie es die vielen  Zeitpunkte vor unserer Gegenwart waren. Sich hinzustellen und zu sagen, dass der aktuelle Zustand des Menschen ein 'absoluter' Zustand sei, 'unveränderlich', 'unantastbar', wird dem tatsächlichen Geschehen nicht gerecht. Wie alle unsere 'Vorläufer' sind auch wir 'in Phase', 'in Entwicklung'. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es einen 'ethisch relevanten Referenzpunkt' gibt, dann den, dass es einen übergreifenden Lebensprozeß gibt, der sich seit über 3 Milliarden Jahren auf dieser Erde behauptet hat, innerhalb dessen wir Menschen, als genuiner Teil dieses Prozesses, die Fähigkeit erlangt haben, den Prozeß der genetischen Entwicklung durch die ca. 100.000 Jahren  verfügbare Intelligenz und die seit ca. 6.000 Jahren verfügbaren Sprachen und die seit  10 Jahren verfügbare -- allerdings noch recht primitiven -- Technologie der Gentechnik gezielt zu beschleunigen. Wenn man dann weiter weiß, dass das uns bekannte Leben auf seinem mühsamen Weg durch die Jahrmilliarden viele Arten 'verloren' hat (manche Schätzungen sprechen zu bestimmten Zeiten von 70 - 90% aller Arten), da deren genetische Struktur mit der sich stark wandelnden Umgebung nicht Schritt halten konnte, dann kann der Verbot von genetischen Änderungen  wie Hohn klingen: wir selbst existieren nur weil ungeheuerlich viele Arten auf dem Weg in die Zukunft sterben mußten, und wir verbieten den Umgang mit genetischen Änderungen weil einzelne Zellen eliminiert werden, der Struckturen  nachweisbar zu Krankheiten und Beeinträchtigungen bei einzelnen führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewiss, der Mißbrauch von Genetik als fehlgeleitete Eugenik steht als Gefahr im Raum. Aber dann sollten wir ehrlicherweise auch sagen, daß wir jeden Tag weltweit erleben, daß in vielen Ländern dieser Erde permanent Menschen Macht missbrauchen und vielen hundert Millionen Menschen deren Würde nehmen, sie quälen und töten, sie missbrauchen, foltern usw. Der Mißbrauch der Freiheit ist eine Realität. Aber der mögliche und tatsächliche Mißbrauch von Freiheit darf uns nicht daran hindern, die übergreifende Bestimmung des Menschen als Teil eines planetarischen Lebensauftrages zu übersehen. Und dieser Lebensauftrag sagt ganz klar, dass wir noch keinesfalls am 'Ziel' sind, sondern dass wir 'unterwegs' sind und dass es in unserer aller Verantwortung liegt, die Chancen des Lebens für die Zukunft deutlich zu erhöhen; aktuell sind wir keinesfalls  zukunftsfähig.  Und da niemand von uns in vollem Umfang die kommenden Aufgaben vollständig kennt und auch nicht kennen kann, ist auch klar, dass es ohne Risiken nicht gehen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor diesem Hintergrund erscheint mir der  Versuch, Risiken unter Berufung auf eine falsch verstandene Menschenwürde auszublenden, als das möglicherweise größere Risiko. Damit blenden wir unsere Verantwortung für ein zukunftsfähiges Leben systematisch aus. Die Brillianz der Argumentation von Böckenförde dient dann der Immunisierung der Diskussion, dient der Festschreibung eines Status quo, der per se gar kein Status quo ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Möglicherweise werden jetzt viele sagen, ja und, was sollen wir denn dann tun? Sicher ist eines: Die notwendigen Antworten wird man nicht im 'Schaukelstuhl der politischen Korrektheit' finden; ganz sicher nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schöneck, 14.März 2011&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-5109248098206362367?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/5109248098206362367/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/04/bockenforde-und-pid-faz-14maerz-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/5109248098206362367'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/5109248098206362367'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/04/bockenforde-und-pid-faz-14maerz-2011.html' title='Böckenförde und PID - FAZ 14.Maerz 2011'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-5700640134191742735</id><published>2011-01-17T09:36:00.001+01:00</published><updated>2011-01-18T07:19:41.918+01:00</updated><title type='text'>Ensemble Moderne - 30 Jahre Jubiläumskonzert (15.Jan 2011)</title><content type='html'>Am 15.Jan 2011 hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit, ein Konzert des Frankfurter Ensemble Modern zu hören, dann gleich ein Jubiläumskonzert mit 6 Uraufführungen in der Kategorie Moderne Musik. Der Mozartsaal in der Alten Oper Frankfurt bietet den großen Vorteil, dass man alle mitwirkenden Musiker sehr gut sehen kann. Bei dieser Art von Musik ein großer Vorteil, da das, was man hört meist so ungewöhnlich ist, dass eine optische Verbindung zum Klangerzeuger helfen kann, das Gehörte einer bestimmten Quelle zuzuordnen. Bei den sechs Stücken wirkten zwischen 12 bis 25 Musiker mit, bei einem Stück allerdings nur ein Fagottspieler, der im Dialog mit einem elektronisch über Lautsprecher hörbaren Sound spielte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Komplexität solch neuer Musik ist enorm: ein Komponist muß zwischen 12 und 25 verschiedenen Stimmen parallel koordinieren; dazu muß er nicht nur die Klangbesonderheiten jedes Instrumentes kennen, sondern auch wissen, wie er die gewünschten Klänge in seinem Kopf so notiert, dass ein Musiker aufgrund dieser Notation verstehen kann, was er spielen soll. Da die Komponisten dieser Stücke beständig von gewohnten Spielweisen abweichen, um den Instrumenten neue, überraschende Klänge zu entlocken, stellt dies für beide -- Komponisten wie Musiker -- eine große Herausforderung dar. Im Orchester waren alle Instrumente genau einmal besetzt, dazu spielten viele Musiker oft zwei, manche sogar mehr als zwei verschiedene Instrumente (z.B. Klarinette und Saxophon) im gleichen Stück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hörer bekommt von dieser Erzeugungskomplexität streng genommen nichts mit. Auf ihn stürmen die Schallwellen ein, so wie sie sich im Raum zu einem Gesamteindruck am Ohr vereinen. Was immer sich ein Komponist gedacht haben mag, wie immer ein gedachter Klang realisiert wurde, wie immer dieser Klang -- mit und ohne zusätzliche Klangtechnik -- in einem Raum zu einem Klangereignis an einem bestimmten Punkt im Raum an den Ohren eines Hörers vereinigt, der Hörer hat sein spezifisches Klangerlebnis. Als Hörer kann ich nur hoch und tief unterscheiden, unterschiedliche Klangfarben, laut und leise, Ähnlichkeiten zwischen Klängen, Wiederholungen, bestimmte Strukturen in der Zeit (Rhythmik, Melodie, 'Bewegungen'...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser diffusen Hörsituation wirkten die verschiedenen Stücke auf mich sehr unterschiedlich. Die ersten beiden Stücke (1. Schöllhorn, 2. Srnka) fielen auf durch Dynamik und Strukturierungen, auch durch Klänge, die bekannte Muster der modernen Musik nicht einfach klischeehaft wiederholten. Das 3.Stück von Fenessy (vor der Pause) beeindruckte mich noch mehr: Nachdem das Orchester zu spielen begonnen hatte, zunehmend auch ergänzt um Klänge aus Lautsprechern, verliesen die Musiker nach und nach das Podium, während die Musik weiter spielte. Dies taten andere Musiker hinter dem Podium, die man z.T. durch Durchlässe in der Rückwand im Halbdunkel sehen konnte. Das 'Entschwinden' der Erzeuger bei anhaltender Erzeugung erzeugte einen ganz eigenartigen Effekt, keine 'optische', sondern eine 'akustische Täuschung' besonderer Art. Zudem empfand ich die Klangkomposition als solche interessant: die Klänge über die Lautsprecher ähnelten sehr stark bloßem Rauschen, allerdings nicht ganz. Es bildete eine 'Klangwolke', in die sich die von den Musikern erzeugten Klänge 'einschmiegten'.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das erste Stück nach der Pause (4. Nicolaou), ein Fagott solo im Wechselspiel mit Klängen über Lautsprecher wirkte auf mich besonders. Nicht erkennbar war, ob diese Klänge aufgezeichnet waren und der Fagott-Spieler im Dialog damit spielte oder ob diese Klänge durch Elektronik und Software anhand des Live-Spiels erst erzeugt wurden. Letzteres schien mir der Fall zu sein. Dann spielte der Fagott-Spieler gewissermaßen mit den klanglichen Nachwirkungen seines eigenen Spiels...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Fünfte Stück von Rihm zeugte von großem handwerklichem Können, wirkte auf mich aber sehr stereotyp und einfallslos (vielleicht tue ich ihm unrecht). Das letzte und sechste Stück von Cheung war dagegen wieder ein fast sinfonisches Werk, mit allerlei Bewegungen, Überraschungen und Wendungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem ein sehr anregender Abend in Sachen neuer Musik. Anzumerken wäre allerdings, dass sich die Instrumente bis auf zwei Ausnahmen (ein iPhone als Klangmanipulator und ein elektronisches Keyboard) aus den klassischen Konzertinstrumenten rekrutierten. Auch die Klangmuster lassen sich -- bei aller 'Neuheit' -- klaren 'Teilräumen' der Klangwelt zuordnen, die kaum bis garkeine Berührung zu all jenen Klangstrukturen aufwiesen, die den Bereich des Blues - Rock - Pop - Disco markieren. Dies ist nicht ganz verzeihlich, da dies die wichtigsten Klangräume der letzten 50 Jahre sind und diese einfach auszuklammern (zu 'verdrängen'?) ist schwer zu vermitteln. Man kann nur vermuten, dass hier die musikalischen Werdegänge der beteiligten Personen ihre Prägestempel hinterlassen haben, die eine Fixierung auf bestimmte Teilräume des Klanguniversums begünstigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der FAZ vom 17.Januar 2011 (Nr.13, S.17, Feuillton) widmet Gerhard Rohde diesem Konzert des Ensemble Modern einen ausgesprochen positiven Artikel. Wenn er dann im einzelnen die Kompositionen in klassischer Manier charakterisiert, spricht er aus der Position des 'Wissenden'. Im Fall des ersten Stücks (Schöllhorn, 'Dias koloriert') weiss er um die theoretische Absicht des Komponisten, hat er ein theoretisches Wissen um Bachs 'Kunst der Fuge', weiss er von 'drei kontrastrierende Kontrapunkte', die Schöllhorn in seinem Stück verarbeiten will, und er unterstellt, dass dies auch gelungen ist. Aus der Sicht des 'reinen Hörens' sind diese Sachverhalte -- wenn man nicht gerade ein Bachspezialist ist mit absolutem Gehör und übermenschlichem Hörgedächtnis -- nicht verifizierbar. Für das 'normale Hören' erlaubt die Komplexität des Klangereignisses gepaart mit einer z.T. hohen Ablaufgeschwindigkeit keinerlei sehr differenzierte Strukturwahrnehmungen. 12 bis 25 gleichzeitige und voneinander verschiedene einzelne Klangereignisse in Geschwindigkeiten von ca. eins bis zwei Ereignissen pro Sekunde -- oder mehr -- können vom menschlichen Wahrnehmungsvermögen unter Einbeziehung des Gedächtnisses aus wissenschaftlicher Sicht nicht detailgetreu verarbeitet werden. Ein sehr erfahrener Dirigent mag gewisse Strukturen erkennen können, aber auf keinen Fall alle Details. Dies trifft auch auf die anderen Charakterisierungen von Rohde zu, die allesamt auch dem begleitenden Programmheft entnommen werden könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte mit dieser Überlegungen den Wert des Beitrags von Rohde nicht mindern, hilft er doch, das Klanggeschehen in einen gewissen historischen Musikkonkext einzuordnen. Für das, was man tatsächlich hört, hilft es aber u.U. wenig. Es erinnert ein wenig an das Märchen von 'Des Kaisers neue Kleider' von C.Andersen. Über das 'Wort' wird eine Wirklichkeit erzeugt, die aber nicht der entspricht, die man physikalisch messen und psychologisch wahrnehmen kann. Die 'Musik des Wissens' ist nicht die 'Musik des Hörens', und letztlich zählt das, was man tatsächlich hört (wenngleich natürlich das 'tatsächliche Hören' nicht loslösbar ist von dem jeweiligen Wissen, das 'mithört'). So ist den gehörten Kompositionen -- und auch dem Autor Rohde? -- gemeinsam, dass Sie tief geprägt sind von der 'klassichen' Musik einschliesslich der 'klassischen modernen Musik'. Die großen Ströme der gelebten Musik (Blues, Rock, Pop, Disco,...) sind aseptisch ausgegrenzt. Man ist versucht, die 'Integrationsdebatte' auch hier, im Falle einer sich musikalisch abkapselnden neuen Musik, zu eröffnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-5700640134191742735?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/5700640134191742735/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/01/ensemble-moderne-30-jahre.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/5700640134191742735'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/5700640134191742735'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2011/01/ensemble-moderne-30-jahre.html' title='Ensemble Moderne - 30 Jahre Jubiläumskonzert (15.Jan 2011)'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-73727241245357091</id><published>2010-12-12T11:17:00.000+01:00</published><updated>2010-12-12T11:17:04.458+01:00</updated><title type='text'>Subjektivismus, Hoffmanns Erzählungen, Buddhismus</title><content type='html'>Nach dem 'Verschwinden' des Subjektivismus aus der wissenschaftlichen Debatte kehrt dieser Subjektivismus gerade durch die Naturwissenschaften neu auf die Weltbühne zurück, und nicht nur als ein 'Nebenbei', sondern als das zentrale Phänomen eines Universums (oder auch von vielen Universen), das sich bis heute jeglichem naturwissenschaftlichen Erklärungsansatz widersetzt (nicht notwendigerweise grundsätzlich, aber bislang faktisch).  Im Rahmen der Evolution zwar 'äußerlich' 'eingeordnet' in den kontinuierlichen Fluß der Phänomene erscheitn das Warum und Wie der Entstehung, das Wozu, komplett im Dunkeln zu liegen (vgl. dazu den Eintrag &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2010/11/29/leben-%E2%80%93-mensch-%E2%80%93-gott-universum/"&gt;Mensch - Gott - Universum&lt;/a&gt; in meinem Philosophie und Wissenschaftsblog). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei einem Besuch von Jacque Offenbachs 'Hoffmanns Erzählungen' in der Oper Frankfurt trifft man auf eine Geschichte der üblichen Geschichten gefühlsmäßiger Verwirrungen zwischen Mann und Frau: ein Mann, drei Frauen, dreimal gescheitert. Das abschliessende Leiden wird mit der Hoffnung garniert, dass es jetzt vielleicht besser wird. In dem Blogeintrag &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2010/12/12/hoffmanns-erzahlungen/"&gt; Hoffmanns Erzählungen&lt;/a&gt; reflektiere ich darauf, wie wenig wir alle (einschliesslich der wissenschaftlichen Psychologie) letztlich wirklich von unseren Gefühlen wissen. In diesem Kontext erscheint mir der Buddhismus auch als konträr zu dem, was Leben ausmacht. Mir kommt es so vor, als ob der Buddhismus das Problem des Lebens dadurch zu lösen versucht, dass er die zentrale Eigenschaften des Lebens einfach 'wegdrängt', 'verdrängt', 'verleugnet'. Sollte dies stimmen, dann führt die Sicht des Buddhismus in die 'Irre' und hilft uns nicht wirklich weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wer will eigentlich  wissen, wie es 'wirklich' ist? Wollen wir nicht meistens nur unsere Vorurteile und Eitelkeiten bestätigen lassen, um ja nicht erkennen zu müssen, dass es ja noch viel mehr gibt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Fragen lassen sich nur schwer  beantworten...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-73727241245357091?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/73727241245357091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/12/subjektivismus-hoffmanns-erzahlungen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/73727241245357091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/73727241245357091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/12/subjektivismus-hoffmanns-erzahlungen.html' title='Subjektivismus, Hoffmanns Erzählungen, Buddhismus'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-4946850364487217729</id><published>2010-11-27T12:18:00.002+01:00</published><updated>2010-11-27T12:21:37.886+01:00</updated><title type='text'>Menschenbild im Wandel - Zurück auf Start?</title><content type='html'>Im Anschluß an einen Vortrag am 24.Nov. 2010 im Rahmen des gesellschaftspolitischen Forums 'Bad Nauheimer Gespräche' habe ich eine Kurzfassung dieses Votrages in meinem Philosophie- und Wissenschaftsblog &lt;a href="http://cognitiveagent.org"&gt;cognitiveagent.org&lt;/a&gt; verfasst. In der Tat rührt dieser Vortrag an die Grundlagen des Menschenbildes, wie es viele Jahrhunderte -- wenn nicht Jahrtausende -- üblich war. Salopp könnte man sagen: wir müssen alle wieder zurück auf 'Start' und die ganze 'Story' des Lebens auf der Erde gemeinsam neu bedenken.  Natürlich ist es nicht die gleiche 'Startposition' wie z.B. zur Zeit Galileis oder zur Zeit des Aristoteles: wir haben eine ungeheure Menge neuer und interessanter Informationen, die diese und ihre gesamte damalige Zeit nicht hatten. Nur nützt  uns dies nur bedingt. Das mögliche neue Menschen- und Weltbild wird noch immer stark 'durchmischt' bzw. 'überlagert' durch die vertrauten alten Bilder, die noch immer in unseren Köpfen verankert sind. Zusätzlich gibt es keine gesellschaftliche 'Instanz', die sich wirklich verantwortlich fühlt für die Entwicklung des neuen 'Gesamtbildes'. Die einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen sind zum Erfolg durch Detailwissen verurteilt (wer über Fachgrenzen hinweg denkt passt normalerweise nicht zur 'Community'). Von den Politikern, die zunehmend nur noch vom Bemühen um Machterhalt geprägt erscheinen, weiss man nicht, was man erwarten soll. Die etablierten Religionen kultivieren den 'Bestandsschutz'; offenes, kritisches, kreatives Denken wie in den Blütezeiten von Judentum, Christentum und auch Islam sind nicht so richtig zu erkennen. Aber was sagt das schon? Bislang hat das Leben auf der Erde schon sehr viele Katastrophen überlebt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-4946850364487217729?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/4946850364487217729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/11/menschenbild-im-wandel-zuruck-auf-start.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/4946850364487217729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/4946850364487217729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/11/menschenbild-im-wandel-zuruck-auf-start.html' title='Menschenbild im Wandel - Zurück auf Start?'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-32882057920439026</id><published>2010-11-08T08:20:00.001+01:00</published><updated>2010-11-08T08:23:07.221+01:00</updated><title type='text'>Das Wunder des Lebens</title><content type='html'>Nachdem ich schon viele Jahre die Frage nach den 'Kerneigenschaften' von allen möglichen Seiten 'umkreist' hatte, war es letztlich das wunderbare Büchlein von E.Schrödinger 'What is Life', das einen entscheidenden Schritt weiter gebracht hat. Mehr dazu in meinem Eintrag bei &lt;a href="http://cognitiveagent.org"&gt;cognitiveagent.org&lt;/a&gt;. Wie so oft führt eine Antwort zu noch mehr neuen, grundlegenderen Fragen....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-32882057920439026?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/32882057920439026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/11/das-wunder-des-lebens.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/32882057920439026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/32882057920439026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/11/das-wunder-des-lebens.html' title='Das Wunder des Lebens'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-812658706479516121</id><published>2010-11-06T10:23:00.002+01:00</published><updated>2010-12-12T11:21:25.400+01:00</updated><title type='text'>GOTT MISSBRAUCHEN</title><content type='html'>Habe soeben auf meine Blog &lt;a href="http://cognitiveagent.org"&gt;cagent.org&lt;/a&gt; ein paar Überlegungen zum Problem des 'Missbrauchs Gottes' geschrieben. Die Suche von uns Menschen nach letzten Wahrheiten zur besseren Orientierung in diesem Leben ist in uns Menschen tief verwurzelt und in sich sicher etwas Gutes. Was aber auffällt ist, dass viele Menschen, bei dem Bemühen, letzte Wahrheiten über Gott zu erfahren, leicht vergessen, unter welch konkreten Bedingungen alle menschliche Erkenntnis verläuft und dass die Möglichkeit, Dinge 'falsch' zu sehen, sehr real ist. Gerade im Kontext der 'letzen Wahrheiten' sollte diese Möglichkeit des Irrtums immer ernsthaft in Betracht gezogen werden. Auf diese Problematik weist dieser Blogeintrag hin&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-812658706479516121?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/812658706479516121/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/11/goot-missbrauchen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/812658706479516121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/812658706479516121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/11/goot-missbrauchen.html' title='GOTT MISSBRAUCHEN'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-741683259029218431</id><published>2010-10-03T15:47:00.000+02:00</published><updated>2010-10-03T15:47:02.437+02:00</updated><title type='text'>UNIVERSELLE SEMIOTISCHE MASCHINE</title><content type='html'>Die Lektüre des Buches von John Avery 'Infomation Theory and Eveolution' (2003) fand ich so anregend, dass ich eine kleine Buchbesprechung gemacht habe (siehe: &lt;a href="http://www.amazon.com/gp/cdp/member-reviews/A1D6994DSB8K4M/ref=cm_cr_dp_auth_rev?ie=UTF8&amp;sort_by=MostRecentReview"&gt;Avery Buch&lt;/a&gt;). Dies wiederum stimulierte weitere Gedanken zu einem neuen Blockeintrag von cagent unter dem Titel &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2010/10/03/die-universelle-semiotische-maschine/"&gt;Die Universelle Semiotische Maschine&lt;/a&gt;. In einem Gedankenspiel gewinnt man den Eindruck, dass man das semiotische Zeichenkonzept auf alle beobachtbaren Phänomene des Universums anwenden kann, natürlich mit unterschiedlichen Komplexitätsgraden. Es deutet sich eine 'Entwicklungsrichtung' in Richtung von immer mehr 'Selbstabbildungsebenen' an, worin der Einzelne ohne das Ganze 'Nichts' ist, das Ganze ohne den einzelnen aber auch 'Nichts'. Informationstechnologie und Genetik sind natürlichen Konsequenzen der Evolution des Lebens. Ein Erfolg des ganzen Projektes scheint aber entscheidend davon abzuhängen, ob es uns gelingt, gemeinschaftlich eine leistungsfähige 'Ethik' zu entwickeln, die ein Zusammenwirken all der vielen komplexen Funktionskreise hinreichend unterstützt. Gewinnnen wird das System, das die gemeinsamen Ressourcen mit dem größten Gewinn für alle Beteiligte zu nutzen versteht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-741683259029218431?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/741683259029218431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/10/universelle-semiotische-maschine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/741683259029218431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/741683259029218431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/10/universelle-semiotische-maschine.html' title='UNIVERSELLE SEMIOTISCHE MASCHINE'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-841772609819542013</id><published>2010-07-23T15:06:00.000+02:00</published><updated>2010-07-23T15:06:26.449+02:00</updated><title type='text'>ZUR GRAMMATIK DES SINNS (1)</title><content type='html'>Nach dem Beitrag &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2010/06/05/wir-sind-nicht-nichts-oder-zur-ethik-des-lebens/"&gt;'Wir sind nicht Nichts'&lt;/a&gt;, der uns in einem gigantischen Prozess verortet, geht es in dem neuen Beitrag &lt;a href="http://cognitiveagent.org/2010/07/23/zur-grammatik-des-sinns-1/"&gt;Zur Grammtik des Sinns (1)"&lt;/a&gt; um die Klärung der Randbedingungen, unter denen wir so etwas wie 'Sinn' denken und kommunizieren können. Während es unmöglich zu sein scheint, die völlige Sinnlosigkeit zu 'beweisen' besteht generell die Möglichkeit, 'Teile von Sinn' oder 'Sinnartigem' zu erkennen und zu kommunizieren. Letztlich sind wir dazu 'verurteilt' Sinn zu erleben und am 'Sinn' teilzuhaben. Allerdings können wir Sinn partiell verweigern oder partiell zerstören.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-841772609819542013?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/841772609819542013/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/07/zur-grammatik-des-sinns-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/841772609819542013'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/841772609819542013'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/07/zur-grammatik-des-sinns-1.html' title='ZUR GRAMMATIK DES SINNS (1)'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-1028043212573099491</id><published>2010-07-23T14:52:00.000+02:00</published><updated>2010-07-23T14:52:15.961+02:00</updated><title type='text'>MACHT SÜCHTIG..von .HAMMERSTEIN, DRITTES REICH</title><content type='html'>Eine weitere kurze Besprechung unter  &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A1D6994DSB8K4M/ref=cm_cr_pr_auth_rev?ie=UTF8&amp;sort_by=MostRecentReview"&gt;'Book Reviews I'&lt;/a&gt;. Dieses Mal zu einem Buch von Enzensberger über die kritischen ersten 50 Jahre Deutschlands im 20.Jahrhundert aus Sicht der Person des Generals von Hammerstein und seiner Familie. Wunderbar geschrieben, interessante Perspektiven. Mehr dort.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-1028043212573099491?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/1028043212573099491/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/07/macht-suchtigvon-hammerstein-drittes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1028043212573099491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1028043212573099491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/07/macht-suchtigvon-hammerstein-drittes.html' title='MACHT SÜCHTIG..von .HAMMERSTEIN, DRITTES REICH'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-3105682989745137327</id><published>2010-07-23T14:45:00.000+02:00</published><updated>2010-07-23T14:45:48.874+02:00</updated><title type='text'>PSYCHOLOGIE, INTELLIGENZ, THEORIE</title><content type='html'>Habe unter meinen &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A1D6994DSB8K4M/ref=cm_cr_pr_auth_rev?ie=UTF8&amp;sort_by=MostRecentReview"&gt;'Book Reviews I'&lt;/a&gt; eine kurze Besprechung zum Intelligenz-Reader von Roth geschrieben. So  anregend das Buch wegen seiner unterschiedlichen Perspektiven ist, so beunruhigend ist das durchgängige Fehlen eines psychologischen Theorieansatzes (was aber --soweit ich sehe-- nicht auf dieses psychologische Buch beschränkt zu sein scheint).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-3105682989745137327?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/3105682989745137327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/07/psychologie-intelligenz-theorie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/3105682989745137327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/3105682989745137327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/07/psychologie-intelligenz-theorie.html' title='PSYCHOLOGIE, INTELLIGENZ, THEORIE'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-1973328243180784850</id><published>2010-06-05T10:38:00.002+02:00</published><updated>2010-06-05T10:43:55.460+02:00</updated><title type='text'>WIR SIND NICHT NICHTS</title><content type='html'>In meinem Philosophie-Wissenschaftsblock &lt;a href="http://cognitiveagent.org"&gt;cognitiveagent.org&lt;/a&gt; habe ich einen Beitrag veröffentlicht, der das verbreitete Klischee von der 'Bedeutungslosigkeit' des einzelnen Menschen ins Auge fast. Unter der Überschrift 'WIR SIND NICHT NICHTS' mache ich auf ein paar Tatsachen aufmerksam, die  für einen nihilistischen Ansatz eher unvorteilhaft sind.... Der besagte Blog beginnt mit folgendem Text: "Die meisten Menschen haben wenigstens einmal im Leben in den nächtlichen Sternenhimmel geschaut. Manche vielleicht mit einem Fernglas oder einem Teleskop verstärkt....Der Blick in dieses Meer an Sternen, Sonnen, Galaxien kann verwirren. Milliarden von Sonnen sollen da draußen sein. Ein beständiges Kommen und Gehen noch heute. Wir, am Rande der Milchstraße, eine von vielen Millionen Galaxien, auf der Flucht voreinander, seit 13 oder mehr Milliarden Jahren...Wen beschleicht da nicht das Gefühl einer großen Verlorenheit, eine Winzigkeit in einem schier unendlichen Raum, wo kein noch so lautes Lachen das Vakuum des Weltraums überwinden kann, das uns allenthalben umgibt....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(2) Ein Resümee dieser Art von Betrachtung kann sein: Wir sind buchstäblich 'Nichts'. Die Wahrheit aber ist: Wir sind nicht Nichts!"...Mehr in dem Blog&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-1973328243180784850?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/1973328243180784850/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/06/wir-sind-nicht-nichts.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1973328243180784850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1973328243180784850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/06/wir-sind-nicht-nichts.html' title='WIR SIND NICHT NICHTS'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-1965996343632307943</id><published>2010-05-31T09:55:00.002+02:00</published><updated>2010-05-31T10:06:41.642+02:00</updated><title type='text'>INTELLIGENZ</title><content type='html'>Ich habe gerade auf meinem Wissenschaftsblock &lt;a href="http://cognitiveagent.org/"&gt;http://cognitiveagent.org/&lt;/a&gt; einen neuen Beitrag zum Thema 'Intelligenz' geposted. Natürlich beschäftigt mich das Thema schon viele Jahrzehnte. Aber erst jetzt habe ich zum ersten Mal eine Idee bekommen, wie man die Ansätze der Psychologie, der Neurowissenschaften und der Informatik methodisch sauber über Referenzobjekte zum IQ  in ein neues, fruchtbares Verhältnis setzen könnte. Eine große Hilfe war für mich dabei die Lektüre des nicht mehr ganz neuen Buches von Eysenk 'Die IQ-Bibel' (siehe meine kurze Besprechung &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A1D6994DSB8K4M/ref=cm_cr_pr_auth_rev?ie=UTF8&amp;amp;sort_by=MostRecentReview"&gt;hier&lt;/a&gt;). Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, die einen mit Methoden und Fakten einfach 'zuschütten' bietet Eysenck hier ein einigermaßen gut lesbares Buch, in dem die großen Zusammenhänge gut sichtbar werden; dazu ist dies sehr profund und wirklich kompetent (natürlich ist die Forschung weitergegangen, aber manchmal ist es gut, einen Schritt zurückzugehen, um dann besser 2-3 Schritte vor zu machen....).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-1965996343632307943?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/1965996343632307943/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/05/intelligenz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1965996343632307943'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1965996343632307943'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/05/intelligenz.html' title='INTELLIGENZ'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-1502458173586940363</id><published>2010-05-01T09:21:00.001+02:00</published><updated>2010-05-01T09:24:23.575+02:00</updated><title type='text'>Ethik des (kognitiven) Mülls</title><content type='html'>In meinem Wissenschaftsblog (&lt;a href="http://cognitiveagent.org"&gt;http://cognitiveagent.org&lt;/a&gt;) habe ich ein paar Beobachtungen zur Welt als  Raum mit kognitiven Objekten' geschrieben. Dieser Raum kann als solcher verzerrt sein,  was bedeutet, dass korrespondierend dazu  auch  alle kognitiven Räume in den Körpern der kognitiven Agenten selbst ‘verzerrt’ sein werden. Dieser gesellschaftlich induzierten  Dunkelheit zu entkommen ist für ein einzelnes kognitives System schwer bis unmöglich. Wohin immer es seine individuelle Wahrnehmung lenken will, es wird dann fast nur noch verzerrte kognitive Objekte vorfinden. Die Produktion von ‘Müll’ ist halt so unendlich viel einfacher; man muss sich um nichts kümmern und man denkt und redet einfach so drauflos…..es ist doch sowieso egal…..(sagt sich die ‘Ethik des (kognitiven) Mülls’). In einer ‘verzerrten Infomationsgesellschaft’ fühlt sich keiner schuldig, aber alle produzieren faktisch den Müll mit, der sich in der Verzerrung selbst legitimiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-1502458173586940363?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/1502458173586940363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/05/ethik-des-kognitiven-mulls.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1502458173586940363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/1502458173586940363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/05/ethik-des-kognitiven-mulls.html' title='Ethik des (kognitiven) Mülls'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-5604768353984180649</id><published>2010-04-08T11:23:00.001+02:00</published><updated>2010-04-08T11:24:46.229+02:00</updated><title type='text'>Religion heute</title><content type='html'>In meinem Wissenschaftsblock (siehe: &lt;a href="http://cognitiveagent.org/"&gt;http://cognitiveagent.org&lt;/a&gt;) habe ich gestern einen Beitrag veröffentlicht, der gedruckt nur wenige Seiten umfasst, den zu schreiben ich aber 61 Jahre gebraucht habe. Zur heutigen Rolle der Religionen in der Welt akzeptiere ich die Religionen vermutlich um ein Vielfaches mehr als die meisten ihrer jeweiligen Anhänger, andererseits relativiere ich sie aber nachhaltig, da ich klarstelle, dass eine Religion niemals das 'besitzt', 'wodurch' sie ins Leben gekommen ist. Nennt man das, was eine Religion mitverursacht 'Schöpfer', 'Urkraft', 'Gott', 'Erstes Prinzip' --oder ähnlich--, dann ist keine Religion in der Lage, dieses alles übergreifende erste Prinzip zu 'kontrollieren' geschweige denn zu 'besitzen'. Jede Religion verbleibt in der Rolle des 'Empfangens', die in Form von 'gelebter Nachfolge' partiell das Geschehen im Kosmos mitgestalten kann. Irgendwie geartete Machtansprüche, partielle Dogmatismen, gar Selbstmordattentate sind dem tiefen Geist der Religionen vollständig fremd. Wer eine 'natürliche Autorität' erlangen möchte, kann dies durch eine überzeugend gelebte Nachfolge ausweisen, die aber als solche niemals 'weltliche Erfolge' garantiert (Beispiel Tod Jesu). Wahre Religion ist darauf ausgerichtet, ein gemeinsames Leben aller in der Zukunft zu ermöglichen; dazu gehört u.a. das gesamte (!) biologische Leben, vom wir ein Teil sind; ohne das gesamte andere biologische Leben sind wir  weder lebensfähig  noch hätten wir überhaupt nicht zur jetzigen Lebensform gefunden (so haben z.B. die Ameisen in den Baumkronen des brasilianischen Urwaldes für uns eine grosse Bedeutung, auch wenn die meisten aus Unkenntnis der Eigenart des Biologischen dies nicht verstehen werden).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-5604768353984180649?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/5604768353984180649/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/04/religion-heute.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/5604768353984180649'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/5604768353984180649'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/04/religion-heute.html' title='Religion heute'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-414723871932181313</id><published>2010-03-24T09:10:00.002+01:00</published><updated>2010-03-24T09:19:07.922+01:00</updated><title type='text'>Grüner Bildungskongress 21.Maerz 2010</title><content type='html'>BILDUNGSKONGRESS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag, den 21.März 2010, habe ich erstmalig an einer parteipolitischen Veranstaltung teilgenommen (...es gibt das Wort vom 'Spätentwickler'), nämlich dem Bildungskongress der Grünen in Gelsenkirchen (URL: &lt;a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/gruener-bildungskongress-in-gelsenkirchen.html"&gt;www.gruene.de/einzelansicht/artikel/gruener-bildungskongress-in-gelsenkirchen.html&lt;/a&gt;). Gleich vorweg, was es nicht war, es war kein wissenschaftlicher Kongress, aber es war auch keine Wahlkampfveranstaltung. Letzteres hätte nahe gelegen, da in NRW ja gerade die heiße Phase des Landeswahlkampfes angebrochen ist und die Spitzenkandidatin der Grünen, Sylvia Löhrmann, den Bildungskongress leitete (ich fand: sehr souverän). Wenngleich die Nähe zum Wahlkampf in den verschiedenen Beiträgen und Kommentaren natürlich hier und da kurz aufblitzte, ging es doch --erfreulicherweise-- primär und vor allem um die Sache: Bildung in Deutschland. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PRAXIS IM VORDERGRUND&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bühne wurde fast ausschließlich beherrscht von 'Praktikern', Menschen unterschiedlichster Couleur, die direkt mit Bildung --Kindergarten, diversen Schultypen, Lehrerausbildung...-- zu tun haben, und dies nicht erst seit gestern. Dies war absolut wohltuend und aufschlussreich. Wenn man auch bei einzelnen, wie z.B. dem geradezu charismatischen Keynote Speaker Peter Fratton (Pädagoge und Schulgründer aus der Schweiz), bisweilen ein bisschen wissenschaftliche Reflexion hinzufügen möchte, so waren diese erfahrungsbasierten Beiträge aber 'Gold' wert verglichen mit so vielen praxisfremden Verordnungen und Gesetzen, mit denen die Schulbürokratie allenthalben das Bildungssystem eher dämpft als belebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SCHULSYSTEME UND KINDERGARTEN&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis auf einen Arbeitskreis am Nachmittag kamen die Hochschulen bei diesem Bildungskongress nicht vor. Als Mitglied einer Hochschule empfand ich das zwar als ein wenig 'dünn', aber ich konnte eine Menge lernen über die Probleme und Perspektiven der anderen Bereich. Neben vielen sehr erfolgreichen Beispielen neuer Lösungsansätze im Schulbereich kamen aber überall die noch immer bestehenden großen Probleme klar zur Sprache. Das deutsche Bildungssystem als eine Art 'Kastensystem', mit dem es nicht nur den internationalen Vorgaben der UNESCO direkt widerspricht, sondern im internationalen Vergleich sehr schlecht abschneidet, die noch immer viel zu geringe Unterstützung der Kinder in schwachen sozialen Milieus oder in migrationsgeprägten Kontexten, ganz zu schweigen von der mangelnden Unterstützung berufstätiger Frauen (und Männer!). Trotz aller Sonntagsreden der Politiker ist Deutschland hier noch immer ganz schlecht aufgestellt, obgleich jeder doch bekennt, unser einziger Rohstoff sei die Bildung. Erschreckender ist auch die Tatsache, dass  zwar nach mehr und besserer Bildung gerufen wird, zugleich aber die Lehrerausbildung regelrecht demontiert und verschlechtert wird (zumindest nach Aussagen von  Professoren, die seit Jahrzehnten in der Lehrerausbildung tätig sind).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AK HOCHSCHULE - Mehr Kritik als Visionen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der einzige Arbeitskreis zu den Hochschulen war erfreulicherweise von vielen jungen Menschen --überwiegend Studierenden-- besucht. Sein Initiator, der Sprecher der Bundestagsfraktion der Grünen für Jugend, Generationen und Hochschulfragen, Kai Gehring, wirkte sehr offen und sachlich. Anregend war auch der Impulsreferent Prof. Dobischat (Präsident des deutschen Studentenwerkes), der seit Jahrzehnten in der Hochschulpolitik aktiv ist. Natürlich wurden die bekannten Mängel des Bologna-Prozesses thematisiert ('zu viel Stoff in zu wenig Zeit', 'Inkompatibilitäten zwischen den nationalen Systemen') oder unsinnige Studiersituation wie z.B.  'ein Prof für 1000 Studierende'. Wichtig waren aber auch  Signale, die deutlich machten, dass die Hochschule als Ort der weiteren Einübung in die Demokratie massiv weiter demontiert wird: z.B. allenthalben weitere Schwächung bzw. Abschaffung von demokratischen Strukturen, keine Anerkennung des z.T. sehr hohen ehrenamtlichen Engagements von Studierenden in den Hochschulen (d.h. demokratisches Engagement wird geradezu bestraft!). Entsprechend auch die in den Bundesländern zu beobachtende  Tendenz, unter dem irreführenden Titel 'mehr Freiheit für die Hochschulen' die 'Entmachtung' der demokratischen Selbstverwaltungsorgane voranzutreiben  und stattdessen den Hochschulrat zu stärken, der von 'außen' besetzt wird mit hochschulfremden Personen, die dann --salopp formuliert-- den 'Experten' in den Hochschulen sagen, was sie zu tun haben (übertragen wäre das das Gleiche, als wenn man z.B. der CDU verordnen würde, dass Politiker von den Grünen und der SPD künftig als ein 'Rat' fungieren, der die wichtigen Grundlagenentscheidungen für die CDU einfach festsetzt; geradezu absurd. Das aber ist aktuelle Bildungspolitik).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PROFESSOREN&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Punkt, der in der bisherigen Diskussion über die Hochschulen weitgehend ausfällt, aber von zentraler Bedeutung sein dürfte, ist die Tatsache, dass man zwar --erfreulicherweise-- ein wenig mehr die Nöte der Studierenden ernst nimmt. Was aber übersehen wird ist, dass die Professoren letztlich im gleichen Boot sitzen: sie werden über die Jahre beständig mit mehr Aufgaben belastet und statt dass man die unterstützenden Infrastrukturen verbessert, werden diese eher geschwächt (was nützt es, wenn einerseits Exzellenzinitiativen neu vergeben werden, woanders aber dafür mehr Geld abgezogen wird; was nützt es, mehr Engagement über Drittmittel zu  erzwingen, gleichzeitig aber die Rahmenbedingungen für den Drittmittelerwerb so knapp zu halten, dass max. 6-9% der Forschungsaktivitäten überhaupt nur zur Förderung zugelassen werden, dazu noch einen Deckel für jede Hochschule, egal wie groß oder klein), usw. Diese Liste ließe sich beliebig verlängern. Typisch auch: während man jetzt über 'Mängel' bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses spricht, vergisst man zu erwähnen, dass die gleichen Professoren, die das 'alte' System über mehrere Jahre weiterführen mussten (das man es ja nicht einfach auslaufen lassen konnte) ohne zusätzlichen Mittel und mit nicht mehr Zeit das komplette neue System parallel (!) zur alten Arbeit ausarbeiten und einführen mussten. Rein rechnerisch war das eigentlich unmöglich. Aber die Professoren haben dies weitgehend sehr gut geschafft. Davon hört man nicht viel, geradezu nichts...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, Resümee, ich bin positiv angeregt und motiviert wieder nach Hause gefahren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-414723871932181313?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/414723871932181313/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/03/gruner-bildungskongress-21maerz-2010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/414723871932181313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/414723871932181313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/03/gruner-bildungskongress-21maerz-2010.html' title='Grüner Bildungskongress 21.Maerz 2010'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-4619376926068506604</id><published>2010-03-11T08:51:00.004+01:00</published><updated>2010-03-11T09:17:56.913+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chemie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geist'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Theologie'/><title type='text'>Geist nur Chemie?</title><content type='html'>Ich wurde aufgrund meines Posts zum 'Himmel der Ratte...' einige Male darauf hin angesprochen, dass die 'Reduktion' von 'Geist' auf 'Chemie' doch wohl ein bischen zu kurz greife. Eine angemessene Antwort auf diese Einwände  an dieser Stelle wäre zu lang. Ich kann da nur auf meinen Wissenschafts- und Philosophie-Blog &lt;a href="http://cognitiveagent.org/"&gt; http://cognitiveagent.org/&lt;/a&gt; verweisen. Dort versuche ich zu erklären, dass die Rückführung unserer geistigen Leistungen auf materielle Prozesse nicht notwendig ein 'Absturz' sein muß, im Gegenteil. Wenn man sich erst einmal von dem tradierten Kategoriensystem im Kopf gelöst hat, dann kann man grundlegende Zusammenhänge 'neu' sehen und bewerten, und das, was dann kommt ist nach meiner Einschätzung viel faszinierender und gewaltiger als die klassischen --seltsam aseptischen-- Vorstellungen von 'Geist', die bislang die Bücher der Philosophen (und Theologen) füllen. Möglicherweise fangen wir gerade erst an, zu verstehen, wer 'wir wirklich' sind, und das ist mehr als atemberaubend....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-4619376926068506604?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/4619376926068506604/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/03/geist-nur-chemie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/4619376926068506604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/4619376926068506604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/03/geist-nur-chemie.html' title='Geist nur Chemie?'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-7493500673108770291</id><published>2010-03-07T23:32:00.003+01:00</published><updated>2010-03-16T15:01:11.768+01:00</updated><title type='text'>DER HIMMEL DER RATTE ODER DER HIMMEL DES ...?</title><content type='html'>MISSBRAUCHSFÄLLE ZUM ERSTEN&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die ersten Meldungen von Missbrauchsfällen von Schülern am katholischen Canisiuskolleg (Berlin)  durch die Medien gereicht wurden, hatten viele schnell das gerne bemühte Klischee vom Zölibat parat: weil Geistliche diese 'unnatürliche' Verhaltensweise gewählt haben führe dies zu  häufigeren Entartungen der Person, u.a. zum Missbrauch von anvertrauten Kindern und Schülern. Durch die Öffentlichkeitsoffensive der verantwortlichen Jesuitenoberen Mertes und Dartmann angestossen kam es aber dann Woche um Woche, sogar dann Tag um Tag, zum Bekanntwerden von  immer mehr  Missbrauchsfällen an Schulen, insbesondere Internaten. Waren es zunächst vorwiegend katholische Einrichtungen in Süddeutschland wurden dann Fälle auch  in 'weltlichen' Internaten bekannt, und zwar in Formen, die --sollten sie weitere Bestätigung finden-- von wirklich schwerwigenster Art waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MISSBRAUCHSFÄLLE ZUM ZWEITEN&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon diese zunehmende Ausweitung der Fälle von Kindesmissbrauch, auch über den Bereich kirchlicher Einrichtungen hinaus, kann darauf aufmerksam machen, dass das Phänomen Missbrauch von Kindern (und Jugendlichen) möglicherweise nicht an die Verhaltensweise 'zölibatäre Lebensweise' gebunden sein muss bzw. mit dieser Verhaltensweise möglicherweise gar nichts zu tun hat. Und in der Tat, blickt man zurück auf die Meldungen der letzten Jahre, dann zeigt sich, dass das Thema Kinderpornographie ein globales Phänomen ist, das alle Berufsschichten zu durchziehen scheint und natürlich auch Menschen umfasst, die  nicht zölibatär leben (Laut hessischem Justizministerium betrafen von 54 offiziell verfolgten Fällen seit dem Jahr 2000 16 der 54 Fälle Priestern oder Pfarrer; der Rest verteilte sich auf Lehrer, Kindergärtner oder Mitarbeiter von Vereinen (FAZ 20.3.2010 S.37)). In den letzten Wochen gab es ausserdem im Umfeld der öffentlichen Diskussion zum Zusammenhang von Zölibat und Pädophilie mehrere Stellungnahmen von Experten aus dem medizinischen und therapeutischen Umfeld, die darin überein kamen, dass die Pädophilie eine Verhaltensstruktur sei, die meist sehr früh in der Kindheit erworben werde und die sich massiv in die Persönlichkeitsstruktur eingräbt. Eine Heilung sei später meist nicht möglich, nur eine Art Verbesserung im 'Umgang' mit ihr. Das Zölibat hingegen ist eine Verhaltensweise, die erwachsene Männer (und Frauen) irgendwann in ihrem Leben frei wählen können, um damit ihrem Verhältnis zum Leben an einem konkreten Punkt einen besonderen Ausdruck zu verleihen. Dass der Beruf des Geistlichen von Pädophilen immer wieder für ihre Zwecke instrumentalisiert wird ist nicht neu und war schon oft (insbesondere durch die häufigen Fälle in den USA) angeprangert worden. Dies gilt allerdings auch für alle anderen Berufe --oder Tätigkeiten-- bei denen Männer mit Kindern 'rein beruflich' zusammenkommen (Lehrer, Trainer, Berater, Pfleger,Therapeuten, Ärzte, ...). Was den Fall der Instrumentalisierung von Berufen für die Zwecke der Pädophilie so verheerend macht ist allerdings, dass hier, in einem absoluten Vertrauensbereich, das Vertrauen von Kindern in einer 'schändlich' zu nennenden Weise missbraucht wird. Zugleich, neben den oft großen psychischen Schäden auf Seiten der Kinder, wird damit das Vertrauen in eine wichtige gesellschaftliche Institution tiefgreifend und nachhaltig korrumpiert. Dass die offiziellen Vertreter dieser Institutionen bislang mit diesen Vorgängen eher so umgegangen sind, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden ist, dass diese Institutionen Menschen, die solches tun, letztlich 'deckt', sie sogar weiter arbeiten läßt, nur an anderen geograpischen Orten, erscheint bei dem heutigen Kenntnisstand als sehr fragwürdig und kann letztlich selbstzerstörerisch sein. Welcher (junge) Mann will  dann noch Geistlicher werden, wenn der Beruf des Geistlichen in der Öffentlichkeit als potentieller Kinderschänder stigmatisiert wird? Welche Eltern wollen ihre Kinder noch in Internate schicken, wenn Sie befürchten müssen, dass ihren Kindern dort solches angetan wird?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;BEDÜRFNISSTRUKTUREN&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pädophilie wird von den Experten als 'Krankheit' eingestuft. Sie steht im Zusammenhang mit der menschlichen Bedürfnisstruktur, die uns allen von Natur aus vorgegeben ist. Von der modernen Medizin, insbesondere der Neuropsychologie, lernen wir immer mehr, wie die Grundbedürfnisse und Grundemotionen in den Tiefen unserer körperlichen Struktur (insbesondere in den Gehirnstrukturen) fest verankert sind. Ohne sie wäre wir lebensunfähig. Dank ihrer werden wir von Anbeginn unseres individuellen Lebens kontinuierlich mit Erregungsmustern versorgt, die uns antreiben, die uns belohnen, die 'für uns' den permanenten Erfahrungsstrom 'bewerten', bevor wir überhaupt den ersten Gedanken gefasst haben. Und neben z.B. dem Nahrungs- Schlaf- und Neugiertrieb ist der Sexualtrieb einer der stärksten Mechanismen, der in jedem fest verdrahtet ist. Es kann also niemals darum gehen, 'keine' Bedürfnisse zu haben, sondern allemal nur um die Frage, 'wie' wir mit dieser Bedürfnisstruktur 'umgehen'. Nicht von ungefähr findet man in allen Kulturen ausführliche Regelwerke (ungeschriebene und geschriebene), die festlegen, wie man in einer bestimmten Population mit bestimmten Bedürfnissen umgehen sollte bzw. darf. Und da der Sexualtrieb --als einer der stärksten Triebe-- für die Menschen aller Zeiten schon immer eine konkreten Herausforderungen war, finden sich auch dazu zu allen Zeiten unterschiedlichste Gebräuche und Regeln. Die grei grossen Offenbarungsreligionen Judentum, Christentum und Islam weisen auch solche die Sexualität betreffenden Regelwerke auf. Es ist jetzt hier nicht der Ort, diese historisch und geographisch unterschiedlichen Regelungswerke anthropologisch zu bewerten. Ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass die Menschen nicht erst seit gestern mit dem tiefsitzenden Sexualtrieb konfrontiert sind und dass es weise sein könnte, sich über den gesamten Umfang des Phänomens Gedanken zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SUCHT&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den ersten Blick sind die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen der menschlichen Bedürfnisstruktur und den verschiedenen meist massiven Suchtphänomenen nicht sofort erkennbar. Aber wir lernen immer mehr, dass ein 'naiver' Umgang mit der menschlichen Bedürfnisstruktur in der Regel dazu führt, dass sich die verschiedenen Bedürfnisse 'ihren Weg' suchen und sich dann soche Verhaltensweisen 'rekrutieren', die wenigstens eine der grundlegenden Bedürfnisse und Emotionen bedienen. Denn, Bedürfnisse als solche sind, solange wir leben, unser innerer Motor. Wer glaubt, dies sei nicht so, wird über kurz oder lang unausweichlich Opfer seiner eigenen Bedürfnisse werden, dann aber in 'unkontrollierter' Weise. Das kann eine Zeit lang gut gehen, in der Regel aber führt es zu Deformationen, Leiden, und eben zu einer 'Abhängigkeit' von bestimmten Befriedigungsstrategien, die dann eine Form annehmen können, die wir Sucht nennen: man verfolgt dann Verhaltensweisen, die die eigene gesellschaftliche Existenz wie auch die von anderen Menschen mehr und mehr beschädigen, nur weil man aus einer konkreten Befriedigungsstrategie punktuell eine solche 'akute lokale' Befriedigung bezieht, ohne die man nicht mehr glaubt leben zu können. Der Zugang zu anderen Formen der 'Befriedigungen' erscheint 'abgeschnitten'. Die vielfältigen Formen möglichen Lebenssinns sind verblasst, erscheinen, als ob sie sich verabschiedet haben. Die aktuelle Lust erscheint als etwas 'Konkretes', in das man sich verklammert, obwohl dieses scheinbar Konkrete etwas ganz und gar 'Flüchtiges' ist; letztlich nur ein paar chemische Moleküle, die als 'Hormone' bestimmte Nervenzellen steuern, deren Erregung wir dann als 'Lust', als 'Positiv' empfinden. Damit hat letztlich die 'Chemie' den 'Geist' im Griff und verhindert, dass er seine spezifischen Möglichkeiten entfaltet. Nicht für eine 'Hand voll Dollar', sondern für ein paar chemische Moleküle wird hier eine komplexe menschliche Existenz an die Wand gefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HIMMEL DER RATTE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon vor vielen Jahrzehnten hatten Psychologen und Biologen mit Ratten (und dann auch mit  anderen Tieren) Experimente durchgeführt, bei denen sie den Ratten Elektroden in das Gehirn eingesetzt hatten, die genau jene Neuronen reizen konnten, die für die 'Lustempfindung' zuständig waren. Zugleich haben sie in die Käfige einen Schalter eingebaut, den die Ratten betätigen konnten. Immer wenn sie den Schalter gedrückt hielten, wurden die 'Lust-Neuronen' gereizt. Die Ergebnisse waren eindeutig. Alle Ratten hörten nicht mehr auf diesen Schalter zu drücken. Gefangen in den elementaren Kreislauf des körpereigenen Belohnungssystems wurde keine Nahrung mehr aufgenommen, nicht mehr getrunken, und keine sonstien Aktivitäten, solange bis die Tiere starben. Die Ratten (und auch die anderen Tiere) waren nicht in der Lage, den Einfluss dieser konkreten Form der Lust in irgendeiner Weise zu durchbrechen und zu anderen Verhaltensweisen zurück zu finden. Das körpereigene 'Lustprinzip', das im Laufe der Evolution die Aufgabe hatte, die Lebewesen so zu 'Steuern', dass Sie genau jene Handlungen ausführten, die zur Erhaltung des einzelnen Individuums wie der Population beitrugen, kann durch Umgehung  wichtiger Kontrolleinheiten zur 'totalen Destruktionseinheit' werden. Da wir Menschen mit den Säugetieren die basalen Strukturen von Bedürfnissen und Emotionen teilen, sind wir potentiell gegenüber diesen grundlegenden Kreisläufen nicht immun. Im Falle des Sexualtriebs wissen wir, dass Menschen sich zwar normalerweise keine Elektroden selbst einpflanzen können, sie können sich  aber aufgrund ihrer allgemeinen Intelligenz so mit geeigneten Stimulus-Material 'versorgen', dass sie auch ohne eingepflanzte Elektroden den Sexualtrieb  'rund-um-die-Uhr'so aktiv halten können, dass Sie quasi kontinuierlich in den spezifischen Erregungs- bzw. Lustzuständen teilhaben können. Das Gleiche gilt für andere Formen der Befriedigung. M.a.W. wir Menschen sind in der Lage, aufgrund unserer komplexeren Fähigkeiten die elementaren Befriedigungsmechanismen künstlich in eine Dauererregung zu versetzen. Im Endeffekt führt dies zu ähnlichen Effekten wie bei der sich selbst stimulierenden Ratte: gefangen in primären Lustzuständen verblassen immer mehr alle anderen Lebenszusammenhänge und sehr oft fehlt es den einzelnen an hinreichender psychischer Energie, daraus auszubrechen. Die grosse Verbreitung von Suchtphänomenen und ihre erheblichen gesellschaftlichen Gesamtkosten sprechen eine deutliche Sprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;JENSEITS IM DIESSEITS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es stellt sich hier die interessante Frage, ob Menschen im Vergleich zu anderen Säugetieren (z.B. zur Ratte) im Prinzip noch über 'andere' Befriedigungsstrukturen und Verhaltensstrategien verfügen können als nur über diese durch primäre Belohnungszentren gesteurte Verhaltensweisen. Die Tatsache, dass der Mensch im Rahmen der evolutionär erscheinen Entwicklung der biologischen Lebensform Gehirnstrukturen, Verhaltensweisen und Verhaltensartefakte ausbilden konnte, die weit, sehr weit über das hinausreichen, was man an den anderen Säugetieren beobachten kann, bietet mindestens eine Denkherausforderung: Wozu dieser immense Aufwand, wenn es letztlich nur um ein paar primitive Befriedungsregelkreise gehen sollte. Und in der Tat spricht alles dafür, dass der Mensch mit seinem komplexen Organismus ein Erlebens-Entscheidungs-Handlungsniveau erreicht hat, das qualitativ mehr Erlebens- und Befriedigungszustände zuläßt, als nur das Paradigma des 'Ratten-Himmels'. Allerdings --und hier liegt eine deutliche Schwachstelle der heutigen Kulturen im Umgang mit sich selbst-- wird der potentiell destruktive Charakter der basalen Befriedigungsregelkreise tendenziell eher 'verniedlicht' und der potentiell konstruktive --wenn nicht gar 'revolutionäre'-- Charakter der komplexen Regelkreise tendenziell eher stark unterschätzt. Die Alternative zur Verniedlichung der basalen Befriedigungsregelkreise heisst jetzt nicht 'Verteufelung', wie es in der Vergangenheit oft geschehen ist(speziell auch im Fall der Sexualität), sondern nüchtern-kritischer Umgang, der das 'Angenehme' daran nutzt, den Missbrauch klar benennt, aber den Hauptakzent auf das Erkennen und Nutzen der komplexeren Regelkreise setzt. Zu all dem müssten die bisherigen Wertesysteme (auch die der Offenbarungsreligionen) deutlich 'optimiert' werden. Den 'tieferen' bzw. 'höheren' Sinn gewinnt solch eine Umorientierung  auch dadurch, dass die 'Erschliessung von komplexeren Belohungsstrukturen' damit zu tun hat, dass der vielbeschworene 'Himmel' sehr wohl 'im Diesseits' 'beginnt', nicht als bloße abstrakte 'Idee', sondern als 'konkret erfahrbare Realität', die sich nicht in speziellen chemischen Hormonen erschöpft, sondern jenseits der 'Chemolust' eine 'umfassendere Befriedigung' verschaffen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Die Unterscheidung zwischen den --wie auch immer gearteten-- körperinternen 'Bedürfnisanzeigen' einerseits und den unterschiedlichen Belohnungssystemen andererseits (Dopamin, Prolactin, Oxycatin, usw.) muss noch ein bischen klarer herausgearbeitet werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-7493500673108770291?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/7493500673108770291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/03/der-himmel-der-ratte-oder-der-himmel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/7493500673108770291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/7493500673108770291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/03/der-himmel-der-ratte-oder-der-himmel.html' title='DER HIMMEL DER RATTE ODER DER HIMMEL DES ...?'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-8590059030247731766</id><published>2010-03-02T06:23:00.003+01:00</published><updated>2010-03-02T07:10:19.517+01:00</updated><title type='text'>Die Zehntausend Gesichter eines Tages</title><content type='html'>Ich versuche, wenn es irgendwie geht, täglich wenigstens eine Zeitung zu lesen. Dabei öffnen sich jedesmal so viele neue &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Wissens-Fenster&lt;/span&gt;, dass sich neben der Begeisterung über das 'Neue' die Frage stellt, was man mit all diesen Informationen anfangen kann. Beispiel: Am Montag, den 1.März 2010 wurde ich mit folgenden Beiträgen in einer Zeitung konfrontiert (Auswahl!): (1) Der Unternehmer Max Essl spricht über seine Firma die Baumax AG; ein ungewöhnlicher Typ mit ungewöhnlichen Methoden, um seine Firma und (!) seine Mitarbeiter zum Erfolg zu führen. (2) Anläßlich des Berichtes &lt;span style="font-style:italic;"&gt;The State of Food and Agriculture&lt;/span&gt; der FAO reflektiert ein Tobias Piller über die Frage, ob weniger Fleischverzehr in Deutschland das Nahrungsangebot insgesamt erhöhen würde (weil Fleisch bekanntlich weniger Eiweis liefert als zu seiner Erzeugung notwendig ist). Eine wissenschaftliche Betrachtung der komplexen Zusammenhänge macht deutlich, dass unser Fleichverzicht nicht auf jeden Fall zu einer Verbesserung der Situation führen würde; dafür sind die Wechselbeziehung in unserer Welt mittlerweile zu komplex. (3) Daneben Berichte von Josef Oehrlein über aktuelle Sturmtiefs (Xynthia) mit ihren Verwüstungen über Europa und das verheerende Erbeben (8.8 auf der Richterskala) in Chile. Chile liegt auf der südamerkanischen Platte, die an der Küste von Chile auf eine andere Platte trifft. Beide bewegen sich mit 8 cm pro Jahr aufeinander zu, wobei die Platte, die aus dem Pazifik kommt, sich aufgrund ihres höheren spezifischen Gewichtes unter die südamerikanische Platte schiebt. Die daraus entstehenden Spannungen entladen sich alle paar Jahrzehnte mit grosser Wucht, wie jetzt 2010. (4) Zwischendrin ein langer Bericht von Martin Wittmann über das Klostergymnasium Ettal (und darin auch über die Klostergymnasien in Ottilien, Augsburg, Schäftlarn) anlässlich bekanntgewordene Missbrauchsfälle. Vieles davon liegt lange zurück und ist verglichen mit anderen Missbrauchsfällen nicht unbedingt 'schlimmer'; erschreckend jedoch, wie hier Erziehungseinrichtungen  vielfach versucht haben, solche für Kinder und Jugendliche furchtbaren Vorgänge zu vertuschen. Der daraus resultierende Vertrauensverfall ist für all die vielen verheerend, die redlich und engagiert ihre Arbeit gemacht haben und nun automatisch mit unter Generalverdacht fallen. (5) In einem anderen Artikel wird von Stefan Tomik ein Schlaglicht auf die innere Situation eines grossen europäischen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Providers&lt;/span&gt; geworfen: der enorme technische Aufwand, der hier allein wegen der Sicherheit getrieben wird;  beispielhaft wird anhand der vielfältigen gesetzlichen Anforderungen geschildert, was dies für solch ein Unternehmen konkret bedeutet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man diese --und letztlich noch viele andere-- Artikel gelesen hat (an einem Tag), was sagt das über unsere Welt? Was kann man daraus lernen? Was folgt daraus für das Menschenbild? Was bedeutet dies für die Dynamik unser Zivilisation? Sind hier irgendwelche Wertesysteme erkennbar? Muss ich mein Handeln ändern? Läßt sich daraus etwas, über die Zukunft entnehmen? Man kann vielleicht ahnen, dass das, was wir &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Welt&lt;/span&gt; nennen offensichtlich ein sehr komplexes Phänomen 'hinter' all diesen bzw. 'in' all diesen Ereignissen ist, das zu erfassen ein Tag überhaupt nicht reicht. Aber wieviele Tage braucht man, um die &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Welt&lt;/span&gt; zu verstehen? Kann ein einzelner Mensch überhaupt die Welt verstehen? Können mehrere Menschen zusammen die Welt verstehen? Oder sind wir zum 'blinden', 'zufälligen' Agitieren verdammt?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-8590059030247731766?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/8590059030247731766/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/03/die-zehntausend-gesichter-eines-tages.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/8590059030247731766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/8590059030247731766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2010/03/die-zehntausend-gesichter-eines-tages.html' title='Die Zehntausend Gesichter eines Tages'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-8187533851022028932</id><published>2009-12-25T11:59:00.005+01:00</published><updated>2010-03-02T06:21:55.480+01:00</updated><title type='text'>Radically Unplugged Music (RUM)</title><content type='html'>Im Herbst 2008 habe ich mit einem Experiment begonnen, bei dem es darum geht, abseits des 'Mainstreams' der Unterhaltungsindustrie bewusst mit den eigenen Fähigkeiten bzw. Unfähigkeiten im Bereich des Musik Reproduzierens bzw. Produzierens zu experimentieren (siehe: &lt;a href="http://www.doeben-henisch.de/sounds/sound.html"&gt;http://www.doeben-henisch.de/sounds/sound.html&lt;/a&gt;). Angesichts der täglichen Überflutung mit vorgefertigter Musik und der Globalisierung von Spitzenleistungen besteht sehr wohl die Gefahr, dass der einzelne im Ansatz so entmutigt wird, dass er sich selbst überhaupt nichts mehr zutraut. Mir persönlich hat dieses laufende Experiment bislang sehr viel an Erfahrungen und Einsichten gebracht. Vor allem kann ich jetzt immer intensiver Musik hören. Das ist eine echte Bereicherung. Durch verschiedene Ereignisse (Einbeziehung eines analogen Mixers über FireWire, Nutzung der professionellen Sound-Software Ableton Life 8, Anschaffung eines mobilen Recorders (Taxan DR-100)) konnte ich die experimentellen Möglichkeiten stark ausweiten. Damit begann eine völlig neue Phase 3 &lt;a href="http://www.doeben-henisch.de/sounds/sound2"&gt;http://www.doeben-henisch.de/sounds/sound2&lt;/a&gt; in meinen Experimenten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-8187533851022028932?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/8187533851022028932/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2009/12/radically-unplugged-music-rum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/8187533851022028932'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/8187533851022028932'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2009/12/radically-unplugged-music-rum.html' title='Radically Unplugged Music (RUM)'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-8742750671274631453</id><published>2009-12-21T08:27:00.001+01:00</published><updated>2009-12-22T12:15:11.449+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='neuer Blog'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kosmologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltwissen'/><title type='text'>Kosmologie im Westentaschenformat</title><content type='html'>Unter  &lt;a href="http://cognitiveagent.org"&gt;cognitiveagent.org&lt;/a&gt; hatte ich meinen ersten Blog gestartet. Er sollte Gedanken im Kontext einer möglichen neuen 'Kosmologie' versammeln. 'Kosmologie' hier verstanden im weitesten Sinne als 'Gesamtschau', wie sich die vielfältigen Einzeltatsachen unseres heutigen Weltwissens möglicherweise in einem gemeinsamen grossen Zusammenhang einordnen lassen. Am Anfang war nicht ganz klar, wieweit ich kommen würde, ob ich überhaupt Zeit finden würde. Mittlerweile ist klar, dass dieser Blog begonnen hat, ein Eigenleben zu führen. Bin selbst gespannt auf die nächsten Einträge.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-8742750671274631453?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/8742750671274631453/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2009/12/kosmologie-im-taschenformat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/8742750671274631453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/8742750671274631453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2009/12/kosmologie-im-taschenformat.html' title='Kosmologie im Westentaschenformat'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-2258953803528490737</id><published>2009-12-14T11:38:00.001+01:00</published><updated>2009-12-22T12:18:29.198+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bildungsstreik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochschulen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='FAZ'/><title type='text'>Bildungspolitik und FAZ</title><content type='html'>Im Rahmen der anhaltenden Bildungsdiskussion habe ich ab und zu versucht, die Perspektive des aktiven Hochschullehrers zu artikulieren, in Form von ein paar Leserbriefen an die FAZ (mehr Zeit war nicht) (siehe. &lt;a href="http://www.uffmm.org/society/PUBLIC/meinung/meinung.html"&gt;http://www.uffmm.org/society/PUBLIC/meinung/meinung.html&lt;/a&gt;). Dabei drängte sich mir im Laufe vieler Wochen der Eindruck auf, dass die FAZ (die in manchen Bereichen sehr wohl gegen herrschende Trends kritische Meinungen zu setzen weiss) im Bereich Bildung anscheinend eher einseitig und dogmatisch aufgestellt ist: fast ausschliesslich Stimmen aus dem Universitätsbereich, fast ausschliesslich Geisteswissenschaften, fast nie aus der Perspektive derjenigen, die an den Hochschulen tatsächlich die Prozesse Leben und gestalten, fast ausschliesslich Einzelstimmen die kritisieren (bei z.B. 40.000 Studierenden einer Hochschule findet man immer einige Hundert, die garantiert unzufieden sind). Für eine Zeitung, die für sich beansprucht, dass dahinter 'kluge Köpfe' stecken, ist dies sehr enttäuschend (ob diese tendenzielle Ausrichtung etwas mit dem individuellen Werdegang der schreibenden Journalisten zu tun hat?).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-2258953803528490737?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/2258953803528490737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2009/12/bildungspolitik-und-faz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/2258953803528490737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/2258953803528490737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2009/12/bildungspolitik-und-faz.html' title='Bildungspolitik und FAZ'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2132705305432974621.post-6987673433083430850</id><published>2009-12-12T12:15:00.000+01:00</published><updated>2009-12-12T12:16:44.227+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog start'/><title type='text'>Einmal fängt man an</title><content type='html'>Das soll jetzt ein Blog sein. Mal schauen, wie sich das entwickelt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2132705305432974621-6987673433083430850?l=gdoeben-henisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/feeds/6987673433083430850/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2009/12/einmal-fangt-man.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/6987673433083430850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2132705305432974621/posts/default/6987673433083430850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gdoeben-henisch.blogspot.com/2009/12/einmal-fangt-man.html' title='Einmal fängt man an'/><author><name>gdoebenhenisch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687879762304448507</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_e2V3UGHKyV0/SyN8w4UlUeI/AAAAAAAAAAM/OqUtEwRDidc/S220/gerd_bio_4nov07.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
